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Unser Dorf hat Zukunft: Jury besucht Falkenberg und Nikolausdorf

Die beiden Dörfer hatten 90 Minuten Zeit, sich den 11 Mitgliedern der Jury zu präsentieren. Von den 17 Dörfern im regionalen Vorentscheid Weser-Ems können 9 am Landesentscheid teilzunehmen.

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Die Dorfvorstellung Nikolausdorf endete im Buurnmuseum. Foto: Heinzel

Die Dorfvorstellung Nikolausdorf endete im Buurnmuseum. Foto: Heinzel

Nikolausdorf und Falkenberg haben jetzt Besuch von einer elfköpfigen Jury bekommen, die darüber entscheiden wird, wer sich im regionalen Vorentscheid des 27. bundesweiten Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ durchsetzen und dann im Landesentscheid antreten wird.

90 Minuten hatten die beiden Dorfgemeinschaften Zeit, sich zu präsentieren. Dabei gingen sie durchaus unterschiedliche Wege. Start war um 8.45 Uhr nach einigen Begrüßungsworten. Ansgar Meyer vom Landkreis Cloppenburg verlieh seiner Freude Ausdruck, dass der Wettbewerb nun weitergehe. Die fünf Dörfer (Auen-Holthaus, Falkenberg, Gehlenberg, Lodbergen und Nikolausdorf) aus dem Landkreis hätten sich intensiv vorbereitet. Garrels Bürgermeister Thomas Höffmann meinte, es sei „sensationell“, dass gleich zwei Dörfer aus der Gemeinde Garrel im regionalen Vorentscheid stehen.

Nikolausdorf: Der Ort präsentierte sich im Pfarrheim mittels eines kurzen Vortrags. Als Erstes wurde ein Imagefilm eingespielt, bevor eine SWAT-Analyse mit den Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken des Dorfes präsentiert wurde. Rainer Engelmann zeigte eine Auswahl von Aktionen des Dorfes – vom Bau des Pfarrheims über die Sanierung der Tennishalle und den Bau der Soccer-Arena bis hin zum Nikolauseck. Anschließend ging die Jury einmal durch den Ortskern und bekam weitere Informationen zu Kirche, Unternehmen und Arbeitsplätzen im Ort, der Schule sowie dem Kindergarten und der Tennisanlage, bevor es abschließend zum Sportplatz und Buurnmuseum ging.

Viele hatten sich extra Urlaub genommen, um Falkenberg der Jury vorzustellen. Foto: HeinzelViele hatten sich extra Urlaub genommen, um Falkenberg der Jury vorzustellen. Foto: Heinzel

Falkenberg: Hier wurden Jurymitglieder durch den Chor Schola mit dem Lied „Altes Fieber“ begrüßt. Anschließend gab es ebenfalls einen kurzen Vortrag, bevor es mit dem Bus auf eine knapp einstündige Tour durch den Ort ging. Während der Fahrt erzählten die einzelnen Vereine, wie die KLJB oder der TuS Falkenberg, von ihren Aktivitäten und dem Dorfleben. Zu Fuß ging es dann durch die Sporthalle, an der Schule vorbei zur Kirche. Dabei präsentierten sich noch der Musikverein, der RuF Falkenberg – „einer der erfolgreichsten Vereine Deutschlands“ in dem Bereich – und die Schützenkompanie. Einzig Schulhund Bruno zeigte sich bei der Grundschule etwas schüchtern gegenüber der Jury.

Zum Hintergrund des Wettbewerbs: Der Wettbewerb soll die Dorfgemeinschaft stärken, die sich wiederum aktiv für die Entwicklung ihres Ortes engagiert. Für den regionalen Vorentscheid konnten sich fünf Dörfer qualifizieren.

In 2 Wochen soll es bereits ein Ergebnis geben, meinte der Juryvorsitzende Norbert Wencker. Mittwoch (8. Juni) besuchen die Mitglieder noch Auen-Holthaus und Lodbergen. Ende August/Anfang September gehe es dann mit dem Landesentscheid weiter, dessen Gewinner nehmen am Bundesausscheid teil und werden 2023 von der Bundesbewertungskommission bereist.

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