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Uni-Gesellschaft Vechta zeichnet Studierende aus

Herausragende Bachelor-, Master- und Doktorarbeiten sind im Musiksaal der Hochschule gewürdigt worden. Die Themen sind sowohl individuell als auch aktuell.

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Breite Auswahl: Insgesamt wurden im Musiksaal der Universität Vechta 6 Bachelorarbeiten, 4 Masterarbeiten sowie 4 Dissertationen präsentiert und gefeiert. Foto: Stilkenböhmer

Breite Auswahl: Insgesamt wurden im Musiksaal der Universität Vechta 6 Bachelorarbeiten, 4 Masterarbeiten sowie 4 Dissertationen präsentiert und gefeiert. Foto: Stilkenböhmer

Ziel sei es, die Forschung zu unterstützen, fasste Moderator Timo Fuchs zusammen: „Endlich können wir uns wieder in 3D treffen.“ Damit leitete er die Verleihung der Förderpreise der Universitätsgesellschaft Vechta (UGV) ein. Dabei wurden im Musiksaal der Uni 6 Bachelorarbeiten, 4 Masterarbeiten sowie 4 Dissertationen gewürdigt. Musik machte Xenia Häberle am Flügel.

Der Vorsitzende der UGV, Bernd Meerpohl, betonte besonders, wie wichtig Innovationen für die Gesellschaft seien. Er sei stolz auf die Erfolge dieses Jahr: „Besondere Leistungen sollten daher auch einer besonderen Würdigung unterzogen werden.“

Danke wollte der Vizepräsident für Forschung, Nachwuchsförderung und Transfer, Professor Dr. Michael Ewig, sagen. Ihn freue die Unterstützung durch die UGV sehr: „Mit dem heutigen Abend wird eine schöne Tradition fortgeführt.“ Dr. Laura Nägele vertrat den Vorstand des Graduiertenzentrums und war vor 3 Jahren selbst bei der Preisverleihung geehrt worden. Auch für die Betreuenden sei es schön, eine abgeschlossene Arbeit vor sich liegen zu haben, deren Inhalt sich stetig entwickelt habe.

Themen der Arbeiten sind individuell und aktuell

Die Themen der wissenschaftlichen Arbeiten sind individuell und aktuell. Mareike Puppe etwa beleuchtete für ihr Bachelorarbeit im Fach Pädagogik verschiedene Perspektiven auf die veränderte Lernsituation innerhalb der Pandemie. Dabei interviewte sie Lehrer, Eltern und Kinder: „Ein wichtiges Merkmal war immer die Kommunikation, ein großer Aspekt ist aber auch die voranschreitende Digitalisierung gewesen, und sie ist es noch“, fasste sie zusammen.

Die ausgezeichneten Arbeiten heben aus Sicht der UGV die unterschiedlichen Profilelemente der Uni hervor – von Theologie bis hin zur Mathematik.

Bachelorarbeiten (150 Euro Preisgeld): Patrizia Bahrsch (Fakultät III/ Fach Germanistische Sprachwissenschaft: „Martin Luthers Psalmlieddichtung – Eine linguistische Untersuchung“), Marco Carecci (Fakultät III/ Fach Katholische Theologie: „Der Mensch als Geschöpf und Schöpfer? Pränataldiagnostik und Eugenik moraltheologisch reflektiert“), Mareike Puppe (Fakultät III/Fach Designpädagogik: „Untersuchung der schulisch veränderten Lernsituation während der Covid-19 Pandemie anhand der Gelingensbedingungen für guten Unterricht von Hilbert Meyer“), Nadine Rüdiger (Fakultät III/Fach Geschichtswissenschaften: „Zwischen Macht, Gunst und Intrigen – Politische Handlungsspielräume adliger Frauen in der Frühen Neuzeit am Beispiel von Charlotte Amélie de la Trémoïlle“), Vera Schick (Fakultät I/Fach Soziale Arbeit: „Fetale Alkoholspektrumstörungen (FASD) in der Gesellschaft - Herausforderung für die Soziale Arbeit“), Melissa Vollmers (Fakultät II/Fach Politikwissenschaft: „Die Rolle der Frau in der politischen Ordnung. Das Frauenbild des Aristoteles in der Politischen Theorie").

Masterarbeiten (300 Euro Preisgeld): Lennart Albers (Fakultät II/ Fach Politikwissenschaft: „Repräsentative Demokratie in Gefahr? Zur politischen Wahrnehmung neuerer Krisensituationen in der Bundesrepublik Deutschland“), Sofia Dell’Aquila (Fakultät III/Fach Kulturwissenschaften: „Zur Dekolonisierung ethnologischer Sammlungen – Eine Debatte am Beispiel des Humboldt Forums“), Maximilian Kuntze (Fakultät I/Fach Management Sozialer Dienstleistungen: „Gift-Giving, Gift-Taking und Gift-Exchange im Arbeitskontext – ein Feldexperiment“), Jasmin Stein (Fakultät II/ Fach Geographie: „Leichte Sprache in geographischen Texten – eine Studie zum Einsatz der Leichten Sprache im Geographieunterricht in der Sekundarstufe I“).

Doktorarbeiten (600 Euro Preisgeld): Hanna Lathan (Fakultät II/Fach Geographie „Das geographische Schulbuch aus der Schülerperspektive: Ein Beitrag zur Anwenderorientierung in Lehr-Lern-Medien“), Simon Probst (Fakultät III/Fach Kulturwissenschaften: „Instauration der Erde. Konstitutives Erzählen im Anthropozän-Diskurs und die kritischen Zonen der Literatur“), Martin Renghart (Fakultät III/Fach Geschichtswissenschaft: „Zwischen Bischof und NS-Staat. Das Breslauer "Katholische Sonntagsblatt" im Dritten Reich (1933-1941)“), Aileen Steffen (Fakultät II/ Fach Mathematik: „Digitale Lernbegleitungen bei der Bearbeitung von Raumvorstellungsaufgaben – Eine Interventionsstudie mit einem digitalen Spielsystem im frühkindlichen Bildungsbereich“).

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