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Umzug von Alexanderschule und Martin-Luther-Schule fast abgeschlossen

Das neue Schuljahr beginnt für die 352 Kinder der beiden Vechtaer Grundschulen an einem neuen Standort. Anderthalb Jahre werden die Schüler nun in den  Räumen der ehemaligen Liobaschule unterrichtet.

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Schauen sich die vorübergehenden Klassenräume an: (von links) Antje Nasch,  Sandra Sollmann, Ricarda Hedtfeld, Winfried Schlarmann und Ralf Schillmöller. Foto: Fischer

Schauen sich die vorübergehenden Klassenräume an: (von links) Antje Nasch,  Sandra Sollmann, Ricarda Hedtfeld, Winfried Schlarmann und Ralf Schillmöller. Foto: Fischer

Seit Wochen wird in der ehemaligen Vechtaer Liobaschule gewerkelt. Nun ist alles fast fertig für die Grundschulkinder der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule. Sie sowie ihre Lehrerinnen und Lehrer werden in den Räumen in das neue Schuljahr starten können. 

Die Alexanderschule und die Martin-Luther-Schule sind an sich an der Mühlenstraße und dem Philosophenweg zu finden. Sie teilen sich dort einen Standort. Der aber muss saniert und umgebaut werden. Daher war ein Umzug auf Zeit in Räume der ehemaligen Liobaschule und der Geschwister-Scholl-Oberschule (GOS) an der Antoniusstraße nötig. Dies hatte die Stadtverwaltung im Mai entschieden. Aus der Elternschaft hat es zum Teil heftige Proteste gegen den Umzug gegeben, doch dies änderte an der Entscheidung der Stadtverwaltung nichts. Laut der Ersten Stadträtin Sandra Sollmann sei der Umzug die richtige Entscheidung, da die Lernbedingungen für die Kinder in den Räumlichkeiten der Schule besser seien.

Die Räume sind jetzt mit der neusten Technik ausgestattet

Die Alternative wären Container gewesen, welche auf der Baustelle der Grundschulen hätten stehen müssen, heißt es aus dem Rathaus. Die Räume der ehemaligen Liobaschule und des D-Traktes der Geschwister-Scholl-Oberschule seien indes bereits mit W-Lan und interaktiven Whiteboards ausgestattet worden. Auch kleinere Renovierungsarbeiten beispielsweise an Lampen und Fußböden seien fast abgeschlossen. Der Toilettencontainer stehe, es fehle nur noch der Zaun auf dem Schulhof, der den Bereich für die Grundschüler abtrenne. 

Schulhof der Liobaschule: Hier sollen die Schüler der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule bald spielen und toben. Foto: FischerSchulhof der Liobaschule: Hier sollen die Schüler der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule bald spielen und toben. Foto: Fischer

Die Lehrerinnen und Lehrer der Grundschulen nutzen die Woche vor Schulbeginn, um die Klassenräume für die Kleinen herzurichten. "Alle Kolleginnen und Kollegen haben sich sehr engagiert und viele Sachen für die Kinder vorbereitet", erzählt Antje Nasch, die Schulleiterin der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule. Nach dem Schulstart solle es eine Projektwoche geben, um die Gestaltung zu optimieren. "Wir wollen es natürlich bunt haben. Eben so, dass sich alle Kinder hier wohlfühlen", erzählt  Ricarda Hedtfeld, kommissarische Konrektorin der Alexanderschule. Neben Kunst- und Musikprojekten solle es unter anderem auch eine Schulrallye geben, um alles besser kennenzulernen. Der Wunsch der beiden Lehrerinnen wäre, dass sich bis zu den Herbstferien alle Kinder gut eingelebt haben. Etwas Positives habe der Umzug der Schulen bereits jetzt schon mit sich gebracht: "Endlich konnten wir mal ausmisten", scherzt Nasch.

Der Umzug war für alle ein "Mammutprojekt"

Für die Schülerinnen und Schüler sei der Standortwechsel sehr aufregend gewesen. Laut Hedtfeld seien die insgesamt 352 Kinder sehr gespannt auf ihre neue Schule auf Zeit. Auch die beiden Lehrerinnen bewerten den Umzug in die ehemalige Liobaschule positiv. "Hier haben wir ausreichend Fläche und auch einen Spielplatz für die Kinder. Mit Containern wäre dies auf der Baustelle alles nicht möglich gewesen. Auch der Lärm wäre wahrscheinlich eine Herausforderung geworden", sagt Schulleiterin Nasch.

Sandra Sollmann bezeichnete den Standortwechsel als Mammutprojekt: "Der Umzug der beiden Schulen war viel Arbeit und Organisation. Aber die Mühe lohnt sich". Die Schülerinnen und Schüler der Alexanderschule und der Martin-Luther-Schule werden die Räumlichkeiten voraussichtlich für die nächsten anderthalb Jahre nutzen. Die Bauarbeiten sollen im Winter 2022/2023 abgeschlossen werden. Dann dürfen die Schüler wieder zurück an ihren gewohnten Standort. Und: Es kann wieder ausgemistet werden. 

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