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Umweltwoche: Steinfelder pflanzen Bäume und sammeln Müll

Vertreter aus Politik und Verwaltung starteten Pflanzaktionen an verschiedenen Standorten in der Gemeinde. Die UWG war zudem unweit des Bahnhofs für Flora und Fauna aktiv.

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Aufforstung auf den Schemder Höhen: Vertreter von Politik und Verwaltung haben in Steinfeld während der kreisweiten Umweltwoche an verschiedenen Standorten neue Bäume gepflanzt. Bei der Aktion am Schützenplatz dabei waren (von links) Hubert Pille, Manuela Honkomp, Martin Schlarmann, Thomas Meyer, Michael Bavendiek, Heinrich Luhr, Oliver Netzband und Peter Harpenau. Foto: Timphaus

Aufforstung auf den Schemder Höhen: Vertreter von Politik und Verwaltung haben in Steinfeld während der kreisweiten Umweltwoche an verschiedenen Standorten neue Bäume gepflanzt. Bei der Aktion am Schützenplatz dabei waren (von links) Hubert Pille, Manuela Honkomp, Martin Schlarmann, Thomas Meyer, Michael Bavendiek, Heinrich Luhr, Oliver Netzband und Peter Harpenau. Foto: Timphaus

Während der kreisweiten Umweltwoche sind in Steinfeld von Vertretern aus Politik und Verwaltung sowie zahlreichen Ehrenamtlichen insgesamt etwa 75 Bäume gepflanzt worden. Den Abschluss bildete eine Pflanzaktion am Schützenplatz in Steinfeld, an der sich neben Bürgermeisterin Manuela Honkomp und ihren Stellvertretern Hubert Pille und Thomas Meyer (beide CDU) unter anderem auch die Fraktionsspitzen Peter Harpenau (ebenfalls CDU) sowie Heinrich Luhr (UWG) und Martin Schlarmann (SPD) beteiligten.

Fast zeitgleich trafen sich Mitglieder der Unabhängigen Wählergemeinschaft (UWG) auf der Freifläche zwischen Bahnlinie und Industriestraße. Sie erneuerten dort eine Trockenmauer, die im vergangenen Jahr zerstört worden war. Die Steine, die nun mit Mörtel befestigt wurden, hatte Johannes Prues (Firma Upek) gespendet.

Die Ehrenamtlichen setzen zudem 15 Obstbäume in die Erde. Diese wurden nach Angaben von UWG-Ratsherr Christian Katzer gegen Mäuseverbiss gesichert. Da der Untergrund früher als Bahngleis und Verladerampe genutzt wurde, musste Ansgar Oevermann, Betriebsleiter bei der Firma Berding Beton, im Vorfeld mit einem Minibagger einige Erdlöcher ausheben.

Blühwiese, Trockenmauer, Obstbäume und Sitzecke: Die UWG hat die Freifläche zwischen Bahnlinie und Industriestraße auf Vordermann gebracht; dabei waren (von links) Melanie Schockemöhle, Christoph Schlarmann, Bernard Zmijewski, David Beavan, Christian und Hendrik Katzer, Karl Maria Bünker und Heinrich Luhr. Foto: TimphausBlühwiese, Trockenmauer, Obstbäume und Sitzecke: Die UWG hat die Freifläche zwischen Bahnlinie und Industriestraße auf Vordermann gebracht; dabei waren (von links) Melanie Schockemöhle, Christoph Schlarmann, Bernard Zmijewski, David Beavan, Christian und Hendrik Katzer, Karl Maria Bünker und Heinrich Luhr. Foto: Timphaus

"Einen Tag zuvor hatten wir die Wiese gemäht und die Mahd bewegt, damit die Samen in die Erde eindringen", sagt Katzer. Im Umfeld sollen nun noch Vogelkästen aus Altholz angebracht werden. Die Kästen hat Katzers Sohn Hendrik angefertigt. Die Aktion rundet der Bau einer Sitzecke ab, in der künftig Fahrradfahrer eine Rast einlegen können.

Auch der Heimatverein Steinfeld beteiligte sich. Eine Kleingruppe um den Vorsitzenden Stephan Honkomp pflanzte eine Flatterulme, die sich nun neben dem Bachlauf im hinteren Bereich des Lohgerbereiparks frei entfalten kann. Außerdem wurden Nistkästen aufgehängt und bereits vorhandene Vogelhäuschen gesäubert.

Alfons Völkerding (CDU) startete die Initiative

Den Auftakt der Pflanzaktionen hatten am Montag einige Mitglieder des Heimatvereins Mühlen und der Rentnerband St. Bonaventura gemacht; darunter CDU-Ratsherr Alfons Völkerding, der vor einigen Monaten die Initiative für eine solche Aktion gestartet hatte. Die Ehrenamtlichen setzten insgesamt 50 Bäume im Klostergarten und bei der Seefahrerschule in die Erde. Es handelte sich um Obstbäume und Eichen. 

Doch es wurden nicht nur Bäume gepflanzt. Die Kinder aus dem Kindergarten St. Nikolaus sammelten beispielsweise rund um die Kindertagesstätte am Tiefen Weg den Müll auf. In den Gruppen wurde die Wiederverwendung von Abfallprodukten thematisiert. So bastelte der Nachwuchs unter anderem als alten Joghurtbechern kunstvolle Osterhasen. Auch andernorts machten sich Einzelpersonen und Gruppen auf, um ihre Umgebung vom Unrat zu befreien.

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