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Ukrainische Familien fliehen aus brennendem Haus

Ein Küchenbrand sorgte am Donnerstagabend für einen Großeinsatz in Liener. In dem Gebäude waren Geflüchtete untergebracht. Wie es zu dem Feuer kam, ist offen.

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Großeinsatz: Die Feuerwehren aus Lindern und Löningen eilten am Abend nach Liener. Foto: Willi Siemer

Großeinsatz: Die Feuerwehren aus Lindern und Löningen eilten am Abend nach Liener. Foto: Willi Siemer

Am Donnerstagabend ist es in Lindern-Liener zu einem Brand in einem Mehrfamilienhaus gekommen. Dabei gab es mehrere Verletzte. In dem Gebäude waren ukrainische Familien untergebracht. Drei Menschen erlitten Rauchvergiftungen, konnten sich aber selbst ins Freie retten.

Das Feuer war in einer Küche im Obergeschoss entstanden und hatte auf die Zwischendecke übergegriffen. "Die Leitstelle hatte einen Feuerball aus einem Fenster gemeldet", berichtet Marco Voges. Linderns stellvertretende Gemeindebrandmeister übernahm am Abend die Einsatzleitung und alarmierte auch die Kollegen aus Löningen, da er einen Dachstuhlbrand befürchtete. Sie mussten aber nicht mehr eingreifen.

Völlig zerstört: Der Brand entstand in der Küche. Foto: VogesFFW LindernVöllig zerstört: Der Brand entstand in der Küche. Foto: Voges/FFW Lindern

Als die Feuerwehr vor Ort ankam, hätten die insgesamt 10 Bewohner, unter ihnen auch Kinder, bereits vor dem Haus gestanden. Ein Trupp sei zunächst in das brennende Haus gegangen, um nach weiteren Personen zu suchen. "Es war aber niemand mehr drin", erzählt Voges. Den Brand bekam die Wehr schnell in den Griff. Zahlreiche Sanitäter sowie Kriseninterventionshelfer kümmerten sich um die Hausbewohner. Sie wurden zunächst in einer nahe gelegenen Gaststätte untergebracht und dort medizinisch versorgt. Später fanden sie Unterkunft in einem nahegelegenen Haus. Dort sollen sie zunächst bleiben können, sagt Voges.

Die Küche wurde komplett zerstört. Die Brandursache  steht noch nicht fest. Ermittler werden am Freitag ihre Arbeit aufnehmen. Das Haus ist derzeit unbewohnbar.

Rauch aus der Küche: Der Leitstelle wurde ein Feuerball gemeldet. Foto: Willi SiemerRauch aus der Küche: Der Leitstelle wurde ein Feuerball gemeldet. Foto: Willi Siemer

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