Das Nachrichtenportal vonMünsterländische Tageszeitung MT undOldenburgische Volkszeitung OV

Ukrainer lernen Geschichte der Molberger Dose kennen

Der Heimatverein Molbergen hat Geflüchteten bei einem Ausflug gezeigt, wie das Moor wieder vernässt und Torf gestochen wird.

Artikel teilen:
Gut ausgerüstet: Mit der Schubkarre und entsprechenden Gerätschaften zum Torfstechen ging es durchs Moor. Foto: Landwehr

Gut ausgerüstet: Mit der Schubkarre und entsprechenden Gerätschaften zum Torfstechen ging es durchs Moor. Foto: Landwehr

„Wir möchten heute nicht nur einen schönen Nachmittag mit euch verbringen. Wir möchten auch zeigen, wie unsere Vorfahren früher gearbeitet haben und wie das Moor heute wieder vernässt wird“, erläuterte Heimatvereinsvorsitzender Kurt Bussmann bei der Begrüßung der ukrainischen Flüchtlinge, die zu diesem Tag im Moor gekommen waren. Er sei Ivan Hutsul – der ukrainische Kunstprofessor verbringt den Sommer in Molbergen – und Irina Kurz dankbar, die Initiative ergriffenund den Kontakt zu den Flüchtlingen hergestellt zu haben.

Dann ging es auf die knapp 3 Kilometer lange Strecke durch die Molberger Dose. Moormeister Bernd Bahlmann sorgte dafür, dass die richtigen Gerätschaften auf der Schubkarre mitgenommen wurden. Auf der Strecke erklärten Kurt Bussmann und seine Vorstandskollegen nicht nur verschiedene Pflanzen und Bäume, sondern erläuterten auch die Wiedervernässung vieler Moore – auch der Molberger Dose. Ein kleines Stück Moor allerdings ist erhalten geblieben. Hier stach Moormeister Bernd Bahlmann fachgerecht Torf und lud ihn auf die Schubkarre. Nach der Arbeit gab es dann für alle kühle Getränke.

Ein wenig enttäuscht waren die Gastgeber aber schon. „Bei mir haben sich 37 Personen angemeldet“, sagte Ivan Hutsul. „Wir haben morgens extra noch zusätzliche Tische und Stühle besorgt“, ärgerte sich auch Vorstandsmitglied und Altbürgermeister Ludger Möller. Denn gekommen waren 6 Erwachsene und 9 Kinder, obwohl alle abgeholt werden konnten.

Zeit für ein Update! Mit der jüngsten Überarbeitung unserer App haben wir das Nachrichten-Erlebnis auf dem Smartphone weiter verbessert und ausgebaut. Jetzt im Google-Playstore und im  Apple App-Store updaten oder downloaden.

Das könnte Sie auch interessieren

Hier klicken und om-online zum Start-Bildschirm hinzufügen

Ukrainer lernen Geschichte der Molberger Dose kennen - OM online