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Über die regionale "Viele schaffen mehr"-Spendenplattform werden soziale Projekte unterstützt

Die Volksbank Vechta hilft gemeinnützigen Organisationen: Diese werben per "Crowdfunding" Geld für Vorhaben ein – die Bank gibt insgesamt 20.000 Euro hinzu.  Die OM Medien unterstützen die Aktion.

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Betreuen die Finanzierungsplattform im Haus der Volksbank Vechta: Yannik Meyer und Johanna Büermann. Foto: Kühn

Betreuen die Finanzierungsplattform im Haus der Volksbank Vechta: Yannik Meyer und Johanna Büermann. Foto: Kühn

"Viele schaffen mehr." – Ein Satz, der in der Umsetzung vieler alltäglicher Projekte Gültigkeit hat, oft in genossenschaftlichen Organisationsformen seine wirtschaftliche Ausprägung findet. Auf die Finanzwelt übertragen fällt unter diesen Satz das so genannte "Crowdfunding" (Schwarmfinanzierung). Eine Vielzahl von Menschen finanziert dabei gemeinsam Projekte, und macht so deren Verwirklichung erst möglich. Längst nutzen Existenzgründer das Crowdfunding, um Gelder für die Umsetzung ihrer Geschäftsideen einzuwerben. Das Crowdfunding-Modell hebt die Volksbank Vechta jetzt auf eine andere Ebene und verdoppelt eingehende Spenden für soziale/gemeinnützige Projekte.

Mit ihrer digitalen Plattform "Viele schaffen mehr" offeriert die Genossenschaftsbank gemeinnützigen Einrichtungen, Initiativen und Vereinen aus ihrem Geschäftsgebiet die Möglichkeit, ihre Projektideen öffentlich zu präsentieren und um finanzielle Unterstützung zu werben. Geldgeber können direkt – auch anonym - über die Internetplattform für die Projekte spenden und so zu ihrer Verwirklichung beitragen. Drei Vorhaben sind inzwischen auf der Plattform präsent: Eine Rikscha für Goldenstedt, die Anschaffung eines Schlagzeuges (Langförden) sowie der Neubau von Sportflächen (Lüsche).

Drei Projekte werden bereits auf der Crowdfunding-Plattform beworben

Vorstandssprecher Dr. Martin Kühling: "Für dieses Jahr stellen wir insgesamt 20.000 Euro über unsere Stiftung für die Aktion zur Verfügung." Die Verteilung dieser stattlichen Summe erklärt der gemeinsam mit seiner Kollegin Johanna Büermann für das Projekt zuständige Yannik Meyer: "Jede Spende eines Geldgebers wird durch die Volksbank Vechta aus ihrem eigenen Topf verdoppelt. Einschränkung: Es gibt maximal 100 Euro je Spender und je Projekt und das auch nur so lange, bis das Spendenziel des jeweiligen Vorhabens erreicht ist, beziehungsweise der Topf der Bank leer ist."

Nicht jedes Projekt wird es auf die Internetseiten schaffen, erklärt Meyer. Der Mindestbetrag, der über die Plattform eingeworben werden soll, muss bei wenigstens 2000 Euro liegen. Die Vorhaben werden bei der Volksbank geprüft und erst dann für die Internetplattform freigegeben. Crowdfunding-Projekte können selbst eingetragen werden. Wird bei der Eintragung Unterstützung gewünscht, stehen Mitarbeiter der Volksbank zur Seite. Die Projekte werden für längstens 90 Tage im Internet eingestellt. Wird das Spendenziel erreicht, wird das eingeworbene Geld ausgekehrt, gelingt das nicht, erhält jeder Spender sein Geld zurück.

Eine Veröffentlichung auf der Internetplattform ist kostenlos 

"Unsere Plattform ist das Sparschwein, das Vereine vielleicht früher bei Versammlungen immer auf den Tisch gestellt haben – bis Corona kam", erklärt Bankvorstand Herbert Hermes. Die Institutionen müssen durchaus ein wenig Arbeit investieren, sollen Bilder zur Verfügung stellen, ein Video drehen und schriftliche Informationen geben. "Der Aufwand, um das virtuelle Sparschwein zu nutzen, hält sich aber im Rahmen", sagt Hermes, der darauf hinweist, dass die Volksbank selbst "keine Bearbeitungsgebühren, keine Projektgebühren" erhebt. Das ganze Prozedere sei für alle Nutzer "einfach und gut, bietet ein unkompliziertes Handling", ergänzt Kühling.

Die Crowdfunding-Plattform wird von der Volksbank in den sozialen Medien intensiv beworben werden, erhofft sich Kühling auf diese Weise viele "Mitmacher", also Initiatoren und Förderer sozialer Projekte zu finden. Auch die OM-Mediengruppe unterstützt, wird in ihren Printmedien sowie auf OM Online über die interessantesten Projekte von "Viele schaffen mehr" berichten.

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