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Trunkenheitsfahrt kostet Familienvater 1200 Euro Strafe

Der 44-Jährige hatte sich noch nie etwas zuschulden kommen lassen – wäre da nicht der eine Abend im Juni 2022 gewesen. Das Gericht ließ nun jedoch Milde walten.

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Symbolfoto: dpa/Seeger

Symbolfoto: dpa/Seeger

Wegen Trunkenheit im Verkehr hat das Cloppenburger Amtsgericht einen 44-jährigen Familienvater aus Cloppenburg zu einer Geldstrafe von 1200 Euro verurteilt. Eine Führerschein-Sperrfrist wurde auf jetzt noch 3 Monate festgelegt. Seit der Tat im Juni ist der Führerschein des Angeklagten bereits beschlagnahmt. Zunächst war der 44-Jährige im Strafbefehlswege (schriftliche Form eines Verfahrens) zu einer Führerschein-Sperrfrist von 9 Monaten verurteilt worden.

Gegen den Strafbefehl hatte die Verteidigung Einspruch eingelegt, sodass es zu der jetzigen Hauptverhandlung vor dem Cloppenburger Amtsgericht kam – mit dem Ergebnis, dass die Dauer der Sperrfrist reduziert wurde. Der Cloppenburger ist auf seinen Führerschein angewiesen. Er arbeitet außerhalb von Cloppenburg mit schlechten Verkehrsverbindungen. Die Nacht im Juni dürfte er mehr als bereuen. Er hat sich den Feststellungen zufolge noch nie etwas zuschulden kommen lassen.

Keine Vorstrafe, kein Punkt in Flensburg

Und dann das: Offenkundig hatte er am Tatabend an einer Veranstaltung teilgenommen. Er trug noch die Uniform eines Vereins. In der Tatnacht dann die fatale Entscheidung. Der 44-Jährige entschied sich, selbst mit dem Auto nach Hause zu fahren. Dabei hatte er den Feststellungen zufolge einen Blutalkoholwert von 2,03 Promille. Gegen 2.48 Uhr fiel der 44-Jährige dann einer Polizeistreife auf. Er hatte an einer Kreuzung ein komisches Wendemanöver hingelegt.

Die Polizei kontrollierte dann den 44-Jährigen. Dabei wurde festgestellt, dass er total betrunken war. Zu leugnen gab es nichts mehr. Der 44-Jährige hat auch alles eingeräumt. Zugute kam ihm auch, dass er nicht vorbestraft ist. Auch im Verkehrsregister gibt es keinerlei Einträge, nicht einmal einen Punkt in Flensburg. Der Familienvater hat sich bereits einer verkehrspsychologischen Maßnahme unterzogen. Nun dürfte auf ihn noch die Medizinisch-Psychologische-Untersuchung (MPU) warten.

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