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Trotz guter Hygiene machtlos gegen die Mutante

Die Kindertagesstätte der AWO in Vechta ist bis zum 19. Februar geschlossen. Diese Entscheidung der Behörde sei der richtige Schritt, um alle zu schützen, sagt die Trägerin der Einrichtung.

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Symbolfoto: dpa

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Nachdem sich weitere Verdachtsfälle auf eine Corona-Virus-Infektion (Covid-19) in der AWO-Kindertagesstätte Vechta bestätigt haben, wurde die Einrichtung nun bis einschließlich 19. Februar von amtlicher Seite geschlossen. Darauf weist die Arbeiterwohlfahrt (AWO) noch einmal in einer Mitteilung hin. Gleichzeitig fordert die AWO Weser-Ems als Trägerin der Einrichtung eine höhere Priorisierung der MitarbeiterInnen in Kindertageseinrichtungen, damit diese schnellstmöglich Corona-Schutzimpfungen erhalten können.

Insgesamt wurden in Vechta 7 MitarbeiterInnen positiv getestet, von denen 4 in Notbetreuungsgruppen eingesetzt waren. Einige der betroffenen Personen hätten jetzt grippeartige Symptome. Auch bei Kindern habe sich der Verdacht auf eine Infektion bestätigt.

Mindestens in einem Fall ist B.1.1.7 nachgewiesen

Mindestens in einem Fall ist die Mutante B.1.1.7 nachgewiesen worden. Nach Einschätzung des örtlichen Gesundheitsamtes sei daher auch das gute Hygienekonzept der Einrichtung nicht in der Lage, das Virus aufzuhalten. Daher sei die Schließung in der derzeitigen Situation der einzig richtige Schritt, um die Gesundheit aller zu schützen, schreibt die AWO.

„Wir sind froh über diese Entscheidung des Gesundheitsamtes, da wir alles getan haben, um die Infektionsketten zu unterbrechen. Obwohl die Gruppen personell und räumlich getrennt waren, ist es zu weiteren Fällen gekommen“, wird Einrichtungsleiterin Sandra Heitmann zitiert. „Außerdem ist die pädagogische Arbeit mit Kindern ein besonders sensibler Bereich, denn in den einzelnen Gruppen ist es kaum möglich, die gebotenen Sicherheitsabstände einzuhalten.“

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