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Trio lädt zum St.-Martin-Benefiz-Essen in Bösel ein

Küchenchef André Beier, Franz Rielmann und Martin Pille bereiten die Veranstaltung vor. Wer dabei sein will, sollte schnell sein: Es gibt nur noch wenige Restplätze.

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Gastgeber: Küchenchef André Beier, Franz Rielmann und Martin Pille (von links) bereiten das 8. Böseler St.-Martin-Benefiz-Essen im Heimathaus vor.   Foto: Wimberg

Gastgeber: Küchenchef André Beier, Franz Rielmann und Martin Pille (von links) bereiten das 8. Böseler St.-Martin-Benefiz-Essen im Heimathaus vor.   Foto: Wimberg

„Alle Jahre wieder“ können sie 2022 zwar nicht sagen und auch noch nicht zum 10. Fest einladen. Doch über die 2-jährige Corona-Zwangspause wollen Martin Pille und Franz Rielmann nicht lamentieren und beschäftigen sich vielmehr mit der Gegenwart. Und die sieht in Bezug auf das 8. Böseler St.-Martin-Benefiz-Essen am Dienstag (8. November) ab 19 Uhr im Heimathaus mehr als vielversprechend aus. „Wir können wieder einladen und sind bis auf wenige Plätze ausverkauft“, berichtet Pille, der 2012 unter dem Motto: „Einander helfen, damit Menschen wie Menschen leben können“ die Initiative zu der beispielhaften Veranstaltung ergriff und mit Franz Rielmann sofort einen engagierten Mitstreiter gewinnen konnte, der sich traditionell einen „schwarzen Patt“ läuft, um Spendengelder zu sammeln.

Auch in Zeiten der Pandemie. So bedachte das Duo im November 2021 mit 10.000 Euro den Verein „ZiB“ (Zusammen in Bösel) sowie die DJK. „Die besten Spender der Welt“ griffen ein Jahr später allen Krisen zum Trotz ebenso großzügig in die Tasche. „Die Bereitschaft, uns zu helfen, ist enorm hoch und ungebrochen“, dankt Pille für die Gelder von rund 100 Firmen und Privatpersonen, die Vereinen und Organisationen zugute kommen. Im Fokus steht die humanitäre Hilfe für Menschen aus dem In- und Ausland. Dazu gehört auch die Friesoyther Tafel, die einen Standort in Bösel betreibt und „in jedem Fall“ von der jüngsten Aktion profitieren wird, kündigen die Gastgeber an, die „Menschen in Not eine Stimme geben wollen.“

Köche zaubern ein 4-Gänge-Menü

Gutes tun und gerne essen, was auf den Tisch kommt, werden die Gäste, die im Heimathaus Platz nehmen. Küchenchef André Beier stellt sich mit seinem Berufskollegen im Ruhestand, Franz Rielmann, an den Herd und zaubert ein 4-Gänge-Menü. Nach der Einstimmung mit Brot und Griebenschmalz werden als Vorspeise Tranchen von der geräucherten Gänsebrust an Salatspitzen serviert. Es folgt eine Gänsekraftbrühe mit Maultaschen. Kulinarischer Höhepunkt: Gänsebraten mit Orangensauce, Speckknödeln, Rosenkohl und Rotkohl. Als süßes Finale verwöhnen die Köche ihre Besucher mit einem Bratapfel.

Zum Unterhaltungsprogramm zählt nicht zuletzt im Beisein des Schirmherrn und Bürgermeisters Hermann Block ein Auftritt des Kinderchores der Böseler St.-Martin-Schule. Darüber hinaus wird Veterinär Dr. Josef Willer stimmgewaltig für eine besondere Note sorgen. Was hat die Gans mit dem heiligen St.-Martin zu tun? Martin Pille erinnert an eine Überlieferung, die besagt, dass der Barmherzige Offizier sich des Amtes als Bischof unwürdig empfand und sich deshalb in einem Gänsestall versteckte. Die Gänse verrieten jedoch durch ihr aufgeregtes Schnattern seine Anwesenheit und Martin musste das Bischofsamt annehmen. Davon leite sich der Brauch der Martinsgans ab.

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