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Thüler sammeln Spenden für den Erhalt ihrer Kirche

Die Gläubigen im Ort müssen für die Sanierung des Gotteshauses St. Johannes Baptist einen Eigenanteil von 230.000 Euro aufbringen. Unterstützung erhalten sie dabei auch von der Spadaka-Stiftung.

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Unterstützen die Thüler bei ihrem Vorhaben: (von links) Maria Schrand (Kuratoriumsmitglied Spadaka-Stiftung) überreicht Antonius Rolf-Wittlake (Vorsitzender Bauausschuss) gemeinsam mit Nikolaus Hüls (Vorstand Spadaka-Stiftung) einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Foto: Passmann

Unterstützen die Thüler bei ihrem Vorhaben: (von links) Maria Schrand (Kuratoriumsmitglied Spadaka-Stiftung) überreicht Antonius Rolf-Wittlake (Vorsitzender Bauausschuss) gemeinsam mit Nikolaus Hüls (Vorstand Spadaka-Stiftung) einen Scheck in Höhe von 5000 Euro. Foto: Passmann

Rund 1000 Einwohner zählt der beschauliche Ort Thüle in der Stadtgemeinde Friesoythe. Mitten im Dorf prägt das St.-Johannes-Baptist-Gotteshaus das Ortsbild. Doch die 1921 erbaute und ein Jahr später eingeweihte Kirche ist in die Jahre gekommen und weist einige Mängel auf. Sie bietet Raum für Feierlichkeiten, für Freude und Trost. Jetzt benötigt sie selbst Beistand und Hilfe: „Unsere Kirche muss im Dorf bleiben“ lautet das Motto, mit dem Gemeinde- und Bauausschuss auf Spendentour gehen, um die St.-Johannes-Baptist-Kirche wieder instand zu setzen und strahlen zu lassen.

„Es ist uns ein großes Anliegen, bei dem wir das ganze Dorf brauchen“, betont Antonius Rolf-Wittlake. Mittlerweile sind die Sanierungen angelaufen, damit im kommenden Jahr das 100. Kirchweih-Jubiläum gefeiert und das Gotteshaus dann im neuen Glanz erstrahlen kann. Und wie immer sind die Sanierungsarbeiten nicht mit ein paar Euro getan. Rund 300.000 Euro sind veranschlagt worden, wovon die Kirchengemeinde St. Johannes in Thüle rund 230.000 Euro selbst aufbringen muss.

„Wir sind für jede Spende dankbar, da noch einiges fehlt, um die Baukosten zu decken. Daher freut es uns besonders, dass die Spadaka-Stiftung Friesoythe uns jetzt 5000 Euro zu Weihnachten überbracht hat", freut sich der Vorsitzende des Bauausschusses Antonius Rolf-Wittlake. Im Gepäck hatten Klaus Hüls, Vorstand der Stiftung sowie Maria Schrand, Kuratoriumsmitglied der Stiftung den Scheck und überreichten ihn an den Bauausschussvorsitzenden am Ort der Sanierung. „Die Spendenkonten bleiben weiterhin offen und wir wären und sind sehr dankbar für weitere Zuwendungen auch im Jahr 2022. Sobald die allgemeine Situation es zulässt, werden wir die Gemeinde über die Spendensituation informieren“, sagt Antonius Rolf-Wittlake.

Taufplatz und Heizung konnten bereits erneuert werden

Die Sanierung sei nach wie vor ein großer Gewaltakt für die kleine Dorfgemeinschaft. Aber nach der erfolgreichen Renovierung könnten sich die Thüler wieder über ein strahlendes Gotteshaus freuen. Der neue Taufplatz sei fast fertig gestellt, die alte und defekte Heizung sei ausgebaut und durch eine neue ersetzt worden. Einige Sicherungsarbeiten oberhalb des Kirchengewölbes sind abgeschlossen und es seien einige Musteranstriche erfolgt, heißt es von Seiten des Bauausschusses.

Zudem stehen mittlerweile die weiteren Termine der Innenrenovierung fest. Die Arbeiten der Elektrotechnik beginnen am 5. Januar, gefolgt von den Malerarbeiten. Um den pünktlichen Start zu ermöglichen, muss die Kirche komplett ausgeräumt werden. Dies soll am kommenden Montag (3. Januar), und am Dienstag (4. Januar) geschehen. „Für die Arbeiten benötigen wir helfende Hände. Die Organisation der Ausräumaktion haben Hans Blazejak und Marlies Preuth in die Hand genommen."

  • Info: Interessierte Unterstützer, die mit anpacken möchten, die Kirche für die Malerarbeiten auszuräumen, können sich für kommenden Montag und Dienstag (3./4. Januar) bei Hans Blazejak unter Telefon 04495/425 anmelden und weitere Details mit ihm besprechen.

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