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Thomas Arkenau macht sich für Grün-Weiß Brockdorf stark

Der 64-Jährige ist seit November letzten Jahres der Geschäftsführer des Sportvereins. Vor ihm stehen einige Aufgaben – unter anderem der Umbau des Sportlerheims.

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Ist seit November letzten Jahres Geschäftsführer des GW Brockdorf: Thomas Arkenau. Foto: E. Wenzel

Ist seit November letzten Jahres Geschäftsführer des GW Brockdorf: Thomas Arkenau. Foto: E. Wenzel

Nach 10 Jahren haben die Brockdorfer Sportlerinnen und Sportler einen Wechsel an der Spitze ihres Lieblingsvereins erlebt. Grün-Weiß Brockdorf hat einen neuen Geschäftsführer. Im November hat der Lohner Thomas Arkenau den langjährigen Geschäftsführer Martin Espelage abgelöst.

Grün-Weiß gehe es gut, versichert der 64-Jährige. Dafür habe sein Vorgänger gesorgt. Damit spielt Arkenau auf die zahlreichen Projekte an, die in den letzten Jahren umgesetzt wurden. So konnte zum Beispiel im letzten Jahr der neue Kunstrasenplatz eingeweiht werden. Auf diesem trainieren nun die über 1000 Mitglieder. Darüber hinaus reihen sich die Pokale im Aufenthaltsraum von GW Brockdorf aneinander. Stolz erklärt Arkenau, dass etwa die Herren-Mannschaft in der Bezirksliga sehr erfolgreich sei – und das ohne den Spielern Geld zu bezahlen.

Noch vor den Grün-Weißen liegt der Umbau des Sportlerheims. Dieser wird zwar von der Stadt als Trägerin der Stätte geleitet, der Verein beteiligt sich aber. Der Umbau soll in circa 3 Jahren fertig sein. Dann hätten die Spieler noch bessere Bedingungen als jetzt, erklärt der Geschäftsführer.

Was bleibt? Das Parkproblem. Die Sportanlage liege in der Mitte der Bauerschaft. Da sei der Parkraum nun mal endlich, erklärt Arkenau. Wobei: So könne der Verein eine Anlaufstelle für viele Veranstaltungen abseits des Trainings sein.

LED für den Außenplatz

"Für mich ist es wichtig, das Bestehende zu erhalten, weil das hier so intakt ist", sagt Arkenau. Das heiße aber nicht, dass nichts passiere. So kümmere sich der Vorstand zurzeit um die Beleuchtung auf dem Außenplatz des Vereins auf dem Fladder. Dort wolle der Verein auf LED-Lichter umsteigen und hoffe auf eine Förderung. Das gelte auch für eine bessere Lautsprecheranlage auf dem Kunstrasenplatz.

Die nötige Zeit für seine Arbeit im Vorstand hat Arkenau als Rentner. Denn zum Stillsitzen scheint er nicht gemacht zu sein. Er sei in Rente, aber nicht "arbeitslos", versichert der 64-Jährige. Seinen Job als Leiter der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Verden habe er zwar an eine Kollegin abgegeben, die Leitung eines Projektes behalte er aber für einige Jahre. Dabei handelt es sich um die Renaturierung der Aller – ein Herzensprojekt des Lohners. 

Thomas Arkenau fand durch Sohn zurück zu GW Brockdorf

Das habe ihm aber nicht gereicht. Schon immer habe er sich vorgenommen, sich ehrenamtlich zu engagieren, wenn er mehr Zeit habe, erklärt der 64-Jährige. GW Brockdorf lag nahe. Denn: Arkenau hat in Jugendzeiten selbst das grün-weiße Trikot getragen. Wie bei vielen Jugendsportlern gab es nach der A-Jugend aber einen Bruch. Er zog nach Kassel, um Landschaftsökonomie zu studieren. Danach fehlte aus beruflichen Gründen schlichtweg die Zeit.

Zur Wiedervereinigung von Thomas Arkenau und dem Brockdorfer Sportverein trug Arkenaus Sohn bei. Als dieser Anfang der 2000er Jahre in das G-Jugend-Alter kam, wurde Arkenau zum "betreuenden" Vater und Mannschaftschauffeur. Als Martin Espelage dann die Geschäftsführung abgeben wollte, hatte Arkenau wieder genug Wissen über den Verein und die umliegenden Sportplätze gesammelt – er stellte sich zur Verfügung.

Das Gemeinschaftsgefühl hat der neue Geschäftsführer in all den Jahren außerhalb des Vereins nicht verloren. Immer wieder erwähnt er, dass er den Verein nicht im Alleingang führe. "Wir haben einen 10-köpfigen Vorstand, hier wird alles zusammen bestimmt", erklärt er und lacht:  "Der Geschäftsführer ist nicht der große Macher." Die Trainer und Betreuer, die hätten viel mehr Arbeit.

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