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Taekwondo-Abteilung feiert zahlreiche Erfolge

Die Friesoyther Gruppe hat am ersten Präsenzturnier seit Ausbruch der Corona-Pandemie teilgenommen. Unter anderem erreichte Maik Krieger einen ersten Platz in seiner Gewichtsklasse.

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Erfolgreich: (von links) Sulejman Aliev, Maik Krieger, Regina Broftmann, Toni Leschtschin und Alexander Anissemow. Foto: Passmann

Erfolgreich: (von links) Sulejman Aliev, Maik Krieger, Regina Broftmann, Toni Leschtschin und Alexander Anissemow. Foto: Passmann

Mit einigen Erfolgen kehrte die Taekwon-Do-Abteilung der Handballspielgemeinschaft (HSG) Friesoythe von den ITF-D Open Teakwon-Do-Championship 2022 aus Monheim zurück. Dies war zudem ein Ranglistenturnier für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft 2022 der Internationalen Taekwon-Do-Federation Deutschland. „Es war das erste Präsensturnier, dass seit langer Zeit wieder durchgeführt wurde“, sagt Tainer Sulejmann Aliev.

Ausrichter des Turniers war die Sportschule Monheim, die sorgfältig darauf geachtet habe, dass die gültige Corona-Schutzverordnung eingehalten wurde. An dem Turnierwochenende nahmen 224 Sportler aus dem gesamten Bundesgebiet und den Niederlanden teil. In folgenden Kategorien stellten die Teilnehmer ihr Können unter Beweis: Tul, Kampf und Nopi Chagi.

Trotz der langen Turnierpause sahen die Zuschauer gute bis sehr gute Leistungen von den Sportlern in allen Leistungs- und Altersklassen. Das breite Teilnehmerfeld setzte sich sowohl aus Anfängern, Fortgeschrittenen, Kaderathleten bis hin zu Welt- und Europameistern zusammen.

Viele Plätze auf dem Treppchen erreicht

Einen ersten Platz erkämpfte sich Maik Krieger, der 17-Jährige gewann in der Klasse „männlich +75 Kilogramm“. Einen zweiten Platz gab es für den 12-jährigen Toni Leschtschin in der Klasse „-46 Kilogramm“. Ebenfalls einen zweiten Rang erreichten Jona Krieger (19) in der Klasse „-85 Kilogramm“, sowie Alexander Kelm (14) in der Klasse „-65 Kilogramm“. Die 18-jährige Regina Broftmann erreichte einen dritten Platz in der Klasse 
„-62 Kilogramm“.

„Es war cool, nach zwei Jahren wieder an einem Turnier teilnehmen zu können. Es war allerdings zum Einstieg schon etwas komisch“, sagt Maik Krieger. Dennoch konnte er wieder viele Bekannte und „alte“ Gesichter begrüßen. „Das war gut und mit der Platzierung bin ich sehr zufrieden“.

Gedanken bei den Menschen in der Ukraine

Die Trainer Sulejman Aliev und Alexander Anissemow waren ebenfalls zufrieden mit den Ergebnissen. Damit seien sie durchaus ein Aushängeschild des Vereins. Immer wieder würden die Kämpfer der Takwon-Do-Abteilung mit höchsten Auszeichnungen und Platzierungen von Veranstaltungen und Meisterschaften zurückkehren. Doch das bedeute nicht, dass sich die Kämpfer ausruhen. Das Training gehe weiter, denn schon demnächst stehen wieder Turniere an.

Bei allem sportlichem Erfolg waren die Gedanken beider Trainer auch bei den Menschen in der Ukraine. Die kamen in Monheim auf, als es dort eine Schweigeminute in Zeichen des Krieges gab. „Ich habe noch Familienmitglieder und Kumpels in Kiew. Da denkt schon an die schrecklichen Ereignisse dort“, sagt Aliev. Er ist in der ehemaligen Sowjetunion aufgewachsen und lehnt den Krieg ab.

In Odessa hat Regina Broftmann Verwandte. „Ich habe Angst. Die Oma ist schon geflüchtet. Hoffentlich geht alles gut. Der Krieg muss ein Ende haben“, sagt die 18-Jährige.

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