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SV Petersdorf rüstet sich auch baulich für Saisonauftakt

Der Sportverein installiert neue Ballfangzäune und rahmt den Trainingsplatz ein. Ein Tor soll dafür, dass ungebetene Quadfahrer künftig draußen bleiben.

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Neue Umrandung: Auch sie gehört zu den aktuellen baulichen Maßnahmen, die der SV Petersdorf mit seinem Vorsitzenden Johannes Timmermann derzeit erledigt. Foto: Claudia Wimberg

Neue Umrandung: Auch sie gehört zu den aktuellen baulichen Maßnahmen, die der SV Petersdorf mit seinem Vorsitzenden Johannes Timmermann derzeit erledigt. Foto: Claudia Wimberg

Die Flagge des SV Petersdorf hängt lädiert an dem einem Mast, die des Hamburger SV ebenso mitgenommen an dem anderen. „So schlimm sieht die Lage im Verein aber nicht aus“, beruhigt Johannes Timmermann zumindest mit Blick auf die heimische Vereinsfahne schmunzelnd. Was den HSV angeht, der erneut den Aufstieg in die erste Bundesliga verpasst hat, „ist die Stimmung wahrscheinlich weitaus schlechter“. Damit spricht der Vorsitzende des SV Pertersdorf auch für den Petersdorfer Fanclub, der vor fast 25 Jahren gegründet wurde. Timmermanns Herz schlägt für die Werder-Raute. Und da heißt es zurzeit noch Daumen drücken, was den Verbleib der Grün-Weißen in der höchsten Spielklasse angeht.

Das satte Grün des örtlichen Sportplatzes ist dagegen so sehenswert, wie selten zuvor. Doch das soll sich besser bald ändern und wieder Leben auf dem Gelände einkehren. Timmermann zeigt sich zuversichtlich, „dass die Saison im August starten kann.“

Bis dahin sind auch die baulichen Maßnahmen abgeschlossen. So installieren die Mitglieder auf dem Hauptplatz aktuell einen zweiten und rund neun Meter hohen Ballfangzaun in Richtung Parkplatz. Auch der benachbarte Trainingsplatz wird hinter beiden Toren gesichert. Daneben erhält die Fläche eine neue Umrandung in Form einer Pflasterung und Metallbarrieren, aber ohne Bandenwerbung. Die bleibt dem Hauptplatz vorbehalten, „und unseren Sponsoren, die zu uns halten, gilt ein großer Dank“, betonte Timmermann.

"Sich wieder aufzuraffen, ist nicht selbstverständlich."Johannes Timmermann, Vorsitzender

Die Fußballer könnten den Auftakt kaum abwarten, inwieweit diese Motivation auch für die anderen Gruppen des Vereins gelte, bleibe abzuwarten, zeigt sich der Vorsitzende noch etwas zurückhaltend. „Sich nach der langen Auszeit wieder aufzuraffen, ist vielleicht nicht für jeden selbstverständlich“, unterstreicht der Vereinschef, der sich jedoch auf ein Wiedersehen mit allen Akteuren aus allen Abteilungen freut. Zu Hause bleiben dürften dagegen Quadfahrer, die den Sportplatz in der Vergangenheit als persönliche Spielwiese zweckentfremdet und hohe Schäden angerichtet haben. Damit solch ungebetene Gäste draußen bleiben, wird auch das Trainingsgelände künftig ebenfalls mit einem Tor gesichert.

Ein Teil des Vorstands will weitermachen

Eine der ersten Initiativen, sofern wieder möglich, wird für die Petersdorfer die Einladung zur Generalversammlung sein, die im Februar hätte stattfinden sollen. Damit verbunden sind auch Vorstandswahlen. Johannes Timmermann, seit knapp vier Jahren im Amt, steht turnusgemäß nicht zur Wahl, aber ein Teil der Vorstandskollegen, die sich in der Krisenzeit alle bereit erklärt haben, vorerst weiterzumachen. Mit ihnen steht er telefonisch und digital in Kontakt und diskutiert unter anderem die wirtschaftliche Lage. Eintrittsgelder sind ebenso weggefallen, wie Einnahmen aus besonderen Veranstaltungen, wie beispielsweise das „Boule-Beachturnier“, das auch in diesem Jahr noch mal ausfallen müsse.   „Es wird aber wiederkommen“, richtet Timmermann einen positiven Blick in Richtung Zukunft und nicht zuletzt auf die Petersdorfer Flagge, „die auch bald wieder ausgetauscht wird.“

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