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SV Blau-Weiß Langförden präsentiert seine neue Tribüne

Unter großer Beteiligung von freiwilligen Helfern wurde das Prunkstück aufgebaut. Neben den neuen Sitzmöglichkeiten sind auch andere Installationen dazugekommen.

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Freuen sich über die Tribüne: Hermann Moormann,  Vorsitzender des Vereins,  Bürgermeister Kristian Kater, Ortsbürgermeister Josef Kläne, Robin Pahl vom Landessportbund, Martin Fischer, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbands, der ehemalige Bürgermeister Helmut Gels und Erwin Sieverding, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Foto: E. Wenzel

Freuen sich über die Tribüne: Hermann Moormann,  Vorsitzender des Vereins,  Bürgermeister Kristian Kater, Ortsbürgermeister Josef Kläne, Robin Pahl vom Landessportbund, Martin Fischer, Vorsitzender des Niedersächsischen Fußballverbands, der ehemalige Bürgermeister Helmut Gels und Erwin Sieverding, stellvertretender Vorsitzender des Vereins. Foto: E. Wenzel

Seit anderthalb Jahren wurde an der Tribüne des SV Blau-Weiß Langförden gebaut. Am Sonntagmorgen war es soweit: Das Prunkstück konnte offiziell eingeweiht werden. 

175 Quadratmeter groß ist das Bauwerk des Vereins. Es bietet eine klare Verbesserung zu vorher: Durch die 150 überdachten Sitze können die Fans Spiele nun im Trockenen verfolgen. Gerichtet sind alle Sitze auf den Hauptplatz des Vereins. Dazu kommt ein Stehplatzbereich am oberen Ende. Von dort aus können auch die Spiele auf dem rückwärtigen Feld mit guter Sicht verfolgt werden. Den besten Ausblick genießt man aber aus der neu angebrachten Sprecherkabine – in alle Richtungen können die Ansager gucken.

Kosten liegen bei 600.000 Euro

Stolz zeigte der Vorsitzende des Vereins, Hermann Moormann, das Werk. Ein großer Teil des Projektes sei in Eigenleistung entstanden. Viele Stunden investierten die Mitglieder des Vereins in die Fertigstellung des Projekts. Doch auch die anliegenden Firmen zeigten sich nicht knauserig. Sie führten Arbeiten teilweise kostenlos aus. "Das ist nicht selbstverständlich", betont der Vorsitzende und dankte allen Beteiligten. Eine Gegenleistung forderten die Helfer aber schon: Einen Sieg der ersten Mannschaft. "Das haben wir auch eingehalten", scherzt Moormann.

Dank an die Helfer: Der erste Vorsitzende, Hermann Moormann, lobte alle Beteiligten für ihr bedingungsloses Engagement. Foto: E. WenzelDank an die Helfer: Der erste Vorsitzende, Hermann Moormann, lobte alle Beteiligten für ihr bedingungsloses Engagement. Foto: E. Wenzel

Auch die Stadt sei stolz auf das Projekt, so Bürgermeister Kristian Kater. "Gerade der Blau-Weiß Langförden ist ein gutes Beispiel dafür, was es bedeutet, Vereinsarbeit zu leisten. Ein Sportverein lebt von den Menschen, die da mitmachen." Das Engagement der Sportler und der Helfenden spreche für den Langfördener Zusammenhalt.

Die ersten Belastungsproben habe die Anlage bei diversen Spielen bereits bestanden. "Die Resonanz ist sehr positiv", berichtet der erste Vorsitzende. Und das sogar international: Durch Veranstaltungen wie dem internationalen Pfingstturnier ist der Verein in aller Welt bekannt – und hat einen guten Ruf. "Bundesliga-Mannschaften beneiden uns um unsere Anlage", so Moormann.

Insgesamt kostete die Gesamtmaßnahme 600.000 Euro. Die Stadt Vechta unterstützte das Projekt mit 300.000 Euro. Der Landessportbund Niedersachsen steuerte eine Förderung von 100.000 Euro bei. Den Rest finanzierte der Verein durch Eigenkapital, Sponsoren und der Eigenleistung.

Spiele lassen sich künftig im Netz streamen

Die Tribüne ist aber nicht die einzige Neuheit auf dem Sportgelände am Bomhof, die am Sonntag präsentiert werden konnte. Eine zweite ist auf dem Dach der Tribüne: eine Kamera. Sie wurde von der Allgemeinen Ortskrankenkasse (AOK) gespendet. Hiervon können alle Spiele auf dem Hauptplatz live übertragen werden. Auch der Spielstand ist von nun an deutlich zu erkennen: Parallel zu dem Tribünenbau wurde eine elektronische Anzeigetafel an den Spielfeldrand gebracht. Gesponsert wurde sie von der Landessparkasse zu Oldenburg (LzO).

Aber nicht nur die Gäste kommen auf ihre Kosten. Die Spieler auf dem Feld kicken in Zukunft auf bestens gepflegtem Rasen. Dafür sorgen die neuen Beregnungsanlagen. Nachts sprengen sie den Rasen für circa 15 Minuten – und das nur, wenn es auch wirklich nötig ist. So müsse sich keiner mehr darum kümmern, dass die Felder bewässert sind, und es werde Wasser gespart. Sonst sei das Wasser im Sommer sofort verdunstet. Im Boden sei schlussendlich nicht mehr viel angekommen, erklärt der Vorsitzende des Sportvereins. "So ist das umweltfreundlicher", erklärt er. Ausruhen können sie sich nun auf den, von der Firma Aloys Kleier gesponserten, Trainer- und Ersatzspielbänken.

Abgerundet werden die Maßnahmen durch das neue Flutlicht des Vereins. Es wurde zwar bereits im vergangenen Jahr fertiggestellt, konnte durch Corona aber nicht durchgehend benutzt werden. 8 LED-Leuchten sorgen für beste Sicht auf den Plätzen. Ein weiterer Bonus: Sie sind stromsparend und somit auch umweltfreundlich.

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