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SV Altenoythe feiert 60 Jahre mit Fußball und "Tag der offenen Tür"

Das erste Punktspiel bestreiten die Herren am Samstag gegen Vechta. Am Sonntag werden die neuen Räume offiziell eröffnet. Ein bunter Nachmittag ist vorbereitet.

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Mehr Platz: Das Vereinsheim wurde saniert und um einen Neubau erweitert, der nun offiziell eingeweiht wird. Foto: Wimberg

Mehr Platz: Das Vereinsheim wurde saniert und um einen Neubau erweitert, der nun offiziell eingeweiht wird. Foto: Wimberg

„Weißes Hemd ohne Kragen, blaue Hose und blaue Stutzen" wurde als „Fußballtracht“ Schwarz auf Weiß festgelegt. Der monatliche Beitrag für aktive und passive Mitglieder betrug 1 Mark, Jugendliche zahlten 50 Pfennige und als Vereinslokal galt Brands Gaststätte als gute Adresse. Und dort freuten sich die Initiatoren über eine große Resonanz, die mit der Gründung des SV Altenoythe im Sommer 1961 verbunden war.

Über 60 Sportfreunde waren vor 60 Jahren erschienen, um die Weichen für einen eigenen Verein zu stellen. Laut Niederschrift informierte Gemeindedirektor Gerhard Stratmann die Anwesenden über den Kauf einer Weide, der als Sportplatz hergerichtet werden sollte.

Das seit Mitte der 50er Jahre andauernde Bemühen von Hauptlehrer Martin Pille und Kaufmann Heinz Bernemann hatte sich damit gelohnt, im Ort einen Verein zu etablieren, der bis heute eine feste Größe bildet. Mit einem „Tag der offenen Tür“ soll der runde Geburtstag am kommenden Wochenende gefeiert werden.

Tribüne: Die Sportstätte im Altenoyther Ortsteil Hohefeld wurde seit Ender der 70er Jahre stetig erweitert.  Foto: WimbergTribüne: Die Sportstätte im Altenoyther Ortsteil Hohefeld wurde seit Ender der 70er Jahre stetig erweitert.  Foto: Wimberg

Fußball stand zunächst im Fokus, doch man wollte von Beginn an auch offen für weitere Sportarten sein. 1967 plante die Gemeinde ein neues Sport- und Schulzentrum an der Schulstraße. Auf dem Sportplatz konnte gespielt werden. 1978 dann der Bau der Sporthalle, so dass auch Hallen- und Breitensport angeboten werden konnte. Mit der Eröffnung stiegen die Mitgliederzahlen von 200 auf 400. Ein Jahr zuvor feierte der Verein bereits die Inbetriebnahme der neuen Sportstätte in Hohefeld, die stetig weiterentwickelt wurde.

1984 trat Werner „Stacki“ Cloppenburg die Nachfolge von Karl Schwienhorst an. Unter seiner Regie erlebte der SVA in den 80ern seinen größten sportlichen Erfolg: den Aufstieg in die Bezirksklasse. 1991 rangierte das Team in der Bezirksliga und war zu dieser Zeit die erfolgreichste Mannschaft im Stadtgebiet.

Bis 2011 war der Vorsitzende mit seiner Frau Margret "Herz und Seele des Vereins“, wie es in der Altenoyther Dorfchronik heißt. Auch danach blieb Cloppenburg dem SVA nicht nur als Ehrenvorsitzender verbunden.

Völkerballabteilung bundesweit bekannt

Völkerball boomte durch den Gewinn der A-Juniorinnen von 2 deutschen Meisterschaften 2011 und 2016. Die Damen feierten 1 Vizemeisterschaft.

Mittlerweile registriert der SVA rund 830 Mitglieder, 15 Kicker-Teams, 10 Völkerballmannschaften sowie 8 Kleingruppen (Kinderturnen, Laufgruppen). Der Verein investierte in die Sanierung und Erweiterung seines Vereinsheims, das Vorsitzender Johannes Hardenberg (seit 2016 im Amt) vor wenigen Wochen auch Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil vorstellen konnte.

Beim „Tag der offenen Tür“ sollen die Räume offiziell eingeweiht werden, „und wir freuen uns darauf, nach schwierigen Zeiten der Corona-Pandemie wieder ein bisschen Programm anbieten und eine lebendige Vereinskultur präsentieren zu können“, betonte Hardenberg.


Fakten: 

  • Der SV Altenoythe tritt zum ersten Punktspiel am Samstag, 7. August, ab 1 7 Uhr gegen den SFN Vechta an. Anschließend ist eine Party auf der Tribüne mit DJ geplant.
  • Einen Gottesdienst feiern die Sportfreunde am Sonntag, 8. August, ab 10 Uhr auf dem Hohefelder Gelände, die feierliche Eröffnung der neuen Räume findet ab 11 Uhr statt.
  • Ab 12.30 Uhr laden die Organisatoren zum Mittagessen ein.
  • Ein bunter Nachmittag mit Spiel und Spaß schließt sich ab 14 Uhr an.

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