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Sturmtief Antonia ist im Anmarsch: Es wird wieder sehr windig, aber auch nass und kalt

Nach Ylenia und Zeynep naht das nächste Sturmtief binnen weniger Tage. Gewarnt wird ab Sonntagabend vor schweren Sturmböen, im südlichen Landkreis Vechta seien auch Orkanböen möglich.

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Symbolfoto: dpa

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Sturmböen – auch in Orkanstärke, Dauerregen, Gewitter, Graupel und Gefahren durch Glätte: Tief "Antonia" sorgt am Sonntag erneut für Unwetterwarnungen des Deutschen Wetterdienstes. Für Teile im Süden des Landkreises Vechta gibt es außerdem Vorabwarnungen vor einem schweren Unwetter.

Laut Prognosen der Meteorologen soll der Wind aus westlicher Richtung schon ab Sonntagnachmittag immer mehr an Kraft gewinnen. Demnach sind Sturmböen mit Stärken 7 und 8 möglich – das entspricht Windgeschwindigkeiten von 55 bis 70 Stundenkilometern möglich. Ab dem späten Abend gewinnt Antonia weiter an Kraft. Dann sind schwere Sturmböen mit den Stärken von 10 und 11 möglich. Im südlichen Teil des Landkreises Vechta seien dann sogar orkanartige Böen mit Stärken von 11 und 12 (entspricht Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 km/h) möglich. So lautet zumindest die Einschätzung der Wetterexperten am Sonntagmittag.

Doch nicht nur der Wind stellt ein Problem dar: Gebietsweise ist ab Sonntag Dauerregen möglich. Weil Niedersachsen vor allem von einer "markanten Kaltfront" durch das Sturmtief getroffen wird, strömt maritime Polarluft zu uns. Dadurch seien in der Nacht zu Montag Gewitter mit Graupel möglich. Autofahrer sollen sich Montagmorgen und Montagvormittag auf glatte Straßen einstellen, denn Schneeschauer seien wahrscheinlich.

Auch die Nordwestbahn warnt vor Antonia: Fahrgäste sollen sich vor Fahrtantritt online über die Verbindungen informieren. Dabei sind erst am Sonntag auch die letzten durch Sturm Zeynep entstandenen Schäden und Verkehrsbeeinträchtigungen behoben worden.

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