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Strücklinger weihen Kunstrasenplatz ein

Über 730.000 Euro sind in die Sportanlage  geflossen. Dank Zuschüssen liegt Beteiligung des Sportvereins bei nur 5 Prozent.

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Als Unterstützer verewigt: Vorsitzender Peter Hermes enthüllt die große Sponsorentafel. Fotos: Hellmann

Als Unterstützer verewigt: Vorsitzender Peter Hermes enthüllt die große Sponsorentafel. Fotos: Hellmann

Der Sportverein Strücklingen hat über 730.000 Euro in die neue Sportanlage investiert und den Platz in weniger als 5 Monaten aus dem Boden gestampft. Nun erfolgte im Beisein zahlreicher Gäste die feierliche Einweihung des ersten Kunstrasenplatzes im Nordkreis Cloppenburg. Unter ihnen hieß Vorsitzender Peter Hermes unter anderem Pfarrer Ludger Fischer, die stellvertretende Landrätin Marlies Hukelmann, Saterlands Bürgermeister Thomas Otto, den Vorsitzenden des Kreissportbundes Cloppenburg Dr. Franz Stuke sowie vom Niedersächsischen Fußballverband (NFV) Cloppenburg die beiden stellvertretenden Vorsitzenden Silke Hanneken und Manfred Südbeck willkommen.

"Als die Diskussion um den Bau von Kunstrasenplätzen im Landkreis Cloppenburg aufkam, war es für uns anfangs undenkbar, solch ein Projekt zu stemmen. Gespräche mit den Nachbarvereinen in der Gemeinde ergaben, dass keiner dieser den Bau eines Kunstrasenplatzes beabsichtigte und so haben wir uns dann nach langem hin und her doch an dieses sehr große Projekt herangetraut", betonte Vereinsvorsitzender Peter Hermes.

Neben dem Zuschuss des Landkreises in Höhe von 40 Prozent sei es den Verantwortlichen im Verein außerdem gelungen, dass die Gemeinde ihren Förderbetrag von 40 auf 55 Prozent aufgestockt habe und sie somit statt der geplanten 20 Prozent nur noch 5 Prozent der Kosten zu tragen hätten.

Mit Gottes Segen: Pfarrer Ludger Fischer appelliert an Fairplay und Teamgeist. Mit Gottes Segen: Pfarrer Ludger Fischer appelliert an Fairplay und Teamgeist.

"Der Kunstrasenplatz ermöglicht es uns jetzt, auch im Winter bei schlechtem Wetter unsere Punktspiele und den Trainingsbetrieb durchzuführen", so Hermes. Und zum Schluss hielt der Vorsitzende des SV Strücklingen noch eine Überraschung parat, als er eine große Sponsorentafel mit über 150 Firmen und Privatpersonen enthüllen ließ, die sich alle am Bau dieser Sportanlage beteiligt haben.

Mit Hilfe von Firmen und Privatpersonen sei eine Vorzeigeanlage entstanden

"Wir haben im Kreistag nicht nur über die Zukunftsinvestition von Kunstrasenplätzen gesprochen und debattiert, sondern hier im Landkreis werden diese Ziele auch umgesetzt. Nach Emstekerfeld ist der Kunstrasenplatz hier beim SV Strücklingen die 2. Anlage, die in kürzester Zeit in Betrieb genommen werden kann. Ich wünsche mir ganz viel Sportbegeisterte, die diese neue Anlage nutzen", rief die stellvertretende Landrätin Marlies Hukelmann den Saterländern zu.

Glückwünsche gab es außerdem von Saterlands Bürgermeister Thomas Otto, der betonte, dass hier in Strücklingen alles richtig und zukunftsweisend gemacht werde. Er sei froh und dankbar, dass der SV Strücklingen den Mut aufgebracht hatte und vor einem Jahr den Antrag auf Erstellung eines Kunstrasenplatzes stellte. Dank des Engagements des Vorsitzenden Peter Hermes, den der Bürgermeister als Drängler in der Sache bezeichnete, sei innerhalb kürzester Zeit mit Unterstützung von Firmen und Privatpersonen eine Vorzeigeanlage entstanden.

Die feierliche Einweihung des neuen Kunstrasenplatzes nahm dann Pfarrer Ludger Fischer vor, der die Spiele und Trainingseinheiten des neuen Platzes unter den Segen Gottes stellte und auf Fairness, Teamgeist und Rücksichtnahme verwies.

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