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Streit in Friesoythe eskaliert: 20-Jähriger zieht Schusswaffe

Der Verdächtige soll einen 50-Jährigen mit der Waffe bedroht haben. Am Sonntagabend berichtet die Polizei von einem Zugriff und verweist auf die laufenden Ermittlungen.

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Symbolfoto: dpa

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In der Nacht zu Sonntag ist offenbar ein Streit in Friesoythe eskaliert. Wie die Polizei am Sonntagabend berichtet, habe sich der Streit kurz vor 4 Uhr in der St.-Martin-Straße zwischen einem 20-Jährigem und seinem 50 Jahre alten Vater entwickelt. Dann habe der Sohn eine Schusswaffe gezogen und damit den 50-Jährigen bedroht. Bei der Waffe handelte es sich, wie sich später herausstellte, um eine Schreckschusspistole.

Dem Vater gelang die Flucht aus dem Haus. Er alarmierte die Polizei und informierte über den Einsatz einer Waffe. Unklar ist, ob er zu diesem Zeitpunkt wusste, dass es sich dabei um eine Schreckschusspistole handelte. Einen Unterschied musste das für ihn allerdings nicht machen, denn auch eine Schreckschusspistole kann Verletzungen verursachen.

Die Polizei rückte angesichts der vermuteten Bedrohungslage mit einem Großaufgebot aus und sperrte für den Einsatz das gesamte Wohngebiet ab. Den 20-jährigen Verursacher des Einsatzes fanden die Beamten in dem Haus schlafend vor. Weder bei dem Streit noch bei dem Zugriff wurde jemand verletzt. Weitere Einzelheiten nannte die Polizei am Sonntagabend nicht. Zum Auslöser des Streits und zur Waffe könne "zu diesem Zeitpunkt noch nichts gesagt werden", heißt es. Die Beamten verweisen auf die laufenden Ermittlungen und kündigen weitere Informationen für Montag an.

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