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Straßenumbau in Molbergen als Förder-Finale

In Molbergen geht die Dorfentwicklung ihrem Ende entgegen: Die Straße Hellekamp soll zur verkehrsberuhigten Zone mit Aufenthaltsqualität werden. Dafür gibt es viele Fördermittel.

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Aufenthaltsqualität statt Abkürzungsstrecke: So soll der Hellekamp in Molbergen nach seiner Umgestaltung aussehen. Visualisierung: Kolhoff Landschaftsarchitekten

Aufenthaltsqualität statt Abkürzungsstrecke: So soll der Hellekamp in Molbergen nach seiner Umgestaltung aussehen. Visualisierung: Kolhoff Landschaftsarchitekten

In Molbergen kann das nächste Kapitel der Dorfentwicklung aufgeschlagen werden: Die Gemeinde hat nun die Zusage für Fördermittel in Höhe von 423.000 Euro aus dem Programm "Leader-Region Soesteniederung" bekommen. Damit soll der Umbau der Straße Hellekamp – zwischen der Cloppenburger und der Stedingsmühler Straße – zur verkehrsberuhigten Zone erfolgen.

Wie Bürgermeister Witali Bastian mitteilte, muss die Gemeinde einen Eigenanteil von 48.000 Euro leisten, damit die insgesamt 471.000 Euro teure Maßnahme umgesetzt werden kann. Das soll laut Verwaltungschef noch in diesem Jahr passieren. Einen exakten Zeitplan gebe es aber noch nicht, zunächst müssten die Ausschreibungen auf den Weg gebracht werden. Die Straße solle zu einer Achse zwischen dem Bürgerpark und der Dwergter Straße werden, so Bastian. Optisch werde sie sich an die ebenfalls im Rahmen der Dorfentwicklung umgestalteten Bereiche anpassen. "Das Bild setzt sich fort."

Zum Verweilen: Auch Sitzgelegenheiten sind am Hellekamp vorgesehen. Visualisierung: Kolhoff LandschaftsarchitektenZum Verweilen: Auch Sitzgelegenheiten sind am Hellekamp vorgesehen. Visualisierung: Kolhoff Landschaftsarchitekten

Unter anderem sollen an der Straße Hochbeete und Sitzgelegenheiten gebaut werden. Bastian zufolge nutzten viele Autofahrer den Hellekamp als Abkürzung, um schnell auf die Cloppenburger Straße zu kommen. Damit soll es nach der Umgestaltung vorbei sein. "Es wird für die Leute unattraktiv, da durchzufahren."

"Molbergen um Jahre nach vorne gebracht"

Der neue Platz am Eingang des Bürgerparks – ebenfalls ein Projekt im Rahmen der Dorfentwicklung – soll Bastian zufolge demnächst fertiggestellt werden. Dafür muss noch das angrenzende und inzwischen leer stehende Haus abgerissen werden. Wenn diese Maßnahme und die Umgestaltung des Hellekamps abgeschlossen sind, sei die Förderperiode des Dorfentwicklungsprogramms, das unter anderem auch den Bau des Verkehrskreisels in der Ortsmitte beinhaltete, vorbei, so Bastian, der von einer "Erfolgsgeschichte" spricht. "Die Dorfentwicklung hat Molbergen um Jahre nach vorne gebracht." Die Gemeinde habe sich dadurch herausputzen können.

Eventuell werde die Gemeinde die Dorfentwicklung ohne Fördermittel fortsetzen – und zwar beim Thema Rathaus. Noch sei aber nicht klar, ob es eine Sanierung oder einen Neubau geben werde, so Bastian.

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