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Störche landen unerwartet früh in Barßel

Der Freundeskreis, der die Nester betreut, hat so früh im Jahr mit Meister Adebar nicht gerechnet. Vermutlich liegt es an dem plötzlichen Frühlingserwachen.

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Im Schatten der Mühle: Die ersten beiden Störche haben den Nistplatz angenommen. Foto: Passmann

Im Schatten der Mühle: Die ersten beiden Störche haben den Nistplatz angenommen. Foto: Passmann

Frohe Kunde für alle Storchenfreunde, Natur- und Tierliebhaber:   Auf dem vom Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr Barßel errichteten Storchennest bei der Ebkenschen Windmühle sind die ersten beiden Störche  gelandet. Dass sich die beiden Störche schon so früh im Jahr eingefunden haben, war auch  für den Freundeskreis der Freiwilligen Feuerwehr überraschend.

Eigentlich kommen die Störche erst im März. Vielleicht liege es am plötzlichen Frühlingseinbruch, vermuten die Feuerwehrkameraden. Bevor sich die Störche in Barßel einfinden, richtet der Freundeskreis die Wohnzimmer in zwölf Metern Höhe her für die Tiere her.  Die Nester wrrden vom Schmutz befreit, kleine Birkenzweige verstreut, die zum Nistbau anregen und anschließend Heu eingebracht.

"Nun kann sich Adebar zuhause in Barßel fühlen", sagt der Initiator des Storchennestes in Barßel, Heino Weyland. Der Ehrengemeindebrandmeister hatte vor gut acht  Jahren die Idee, bei der Barßeler Mühle ein Storchennest aufzubauen. Der Erfolg ließ auch nicht lange auf sich warten.

Angekommen: die ersten beiden Störche. Foto: PassmannAngekommen: die ersten beiden Störche. Foto: Passmann

In den Jahren stellte sich dann auch immer wieder Nachwuchs ein. Darauf hofft man natürlich auch in diesem Jahr. Die beiden Quartiere für die schwarz-weißen Vögel hat einen Durchmesser von 120 Zentimetern. Nun warten alle gespannt nicht nur auf Nachwuchs, sondern auch darauf, ob doch noch zwei Storchenpaare bei der Mühle zu erblicken gibt.

Die beiden Quartiere für die schwarz-weißen Vögel hat einen Durchmesser von 120 Zentimetern. Auf einem runden Rahmen ist ein Nest aus Weidenzweigen installiert worden. Nun warten alle Storchenfreunde gespannt nicht nur auf Nachwuchs, sondern auch darauf, ob ein zweites Storchenpaar das weitere Nest bei der Mühle annimmt. 

  • Das Treiben kann auch im Internet über www.windmuehle-barssel.de/storchencam beobachtet werden.

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