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Sternsinger machen nur eine Ausnahme

Die gesegnete Kreide, Segensaufkleber und ein Begleitheft konnten die Gläubigen in der Kirche abholen. Einen dirkten Besuch der Sternsinger erhielt lediglich Bürgermeister Sven Stratmann.

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Eine Ausnahme: Die Sternsinger (von links) David,  Sarah und Aaron Fuhler besuchten Bürgermeister Sven Stratmann beim Rathaus und brachten den Segensspruch an der Eingangstür an.Foto: Passmann

Eine Ausnahme: Die Sternsinger (von links) David, Sarah und Aaron Fuhler besuchten Bürgermeister Sven Stratmann beim Rathaus und brachten den Segensspruch an der Eingangstür an.Foto: Passmann

"Segen bringen, Segen sein. Kindern Halt geben – in der Ukraine und weltweit", lautet das Leitwort der 63. Aktion Dreikönigssingen, das Beispielland ist die Ukraine. Jedes Jahr stehen ein Thema und ein Land exemplarisch im Mittelpunkt der Aktion. Die Spenden, die die Sternsinger sammeln, fließen jedoch unabhängig davon in Hilfsprojekte für Kinder in rund 100 Ländern weltweit.

In diesem Jahr sah die Sternsingeraktion in der Kirchengemeinde St. Marien Friesoythe etwas anders aus. Aufgrund des Lockdowns hatten sich die Organisatoren entschieden, dass die Sternsinger die Häuser nicht betreten sollen. "Dass das Sternsingen dieses Mal nur kontaktlos stattfinden kann, ist bedauerlich, aber die Gesundheit der Menschen geht vor. Es erschien uns nicht verantwortungsvoll, die Stersingeraktion im gewohnten Rahmen durchzuführen und die Kinder von Haus zu Haus schicken", deshalb hätten sie ein Alternativprogramm entwickelt", sagt Diakon  Eckehard Drees.

"Ihr seid unterwegs für eine gute Sache."Bürgermeister Sven Stratmann

Im Gottesdienst am Sonntag fand die Segnung der Kreiden und Segensaufkleber statt. Die Kirche war zudem bis 18 Uhr geöffnet und die Gläubigen konnten gesegnete Kreide, Segenaufkleber und ein kleines Begleitheft abholen. Eine Ausnahme machten die Sternsinger in Friesoythe dennoch. Als Caspar, Melchior und Balthasar zogen die Geschwister David, Sarah und Aaron Fuhler in Begleitung von Diakon Drees und Pfarrer Ulrich Bahlmann zum Rathaus und statteten Bürgermeister Sven Stratmann einen Besuch ab. Dort wurde über der Eingangstür der Segensspruch angebracht.

"Ihr seid unterwegs für eine gute Sache", lobte Stratmann die Delegation. Der Bürgermeister würdigte den Einsatz. Glück- und Segenswünsche könnten Rat und Verwaltung gerade in der jetzigen Zeit gut gebrauchen, so der Bürgermeister, der sich mit einer Spende und einem kleinen Präsent bei den Kindern bedankte.

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