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Steinfeld weiht neues Sanitär- und Umkleidegebäude im Freibad ein

Die Schwimmstätte präsentiert sich nun noch einmal deutlich attraktiver. "Das ist ein riesiger Gewinn für alle", sagte Architekt Herbert Buddelmeyer. Die Gemeinde investierte 980.000 Euro.

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Glückliche Gesichter: (von links) Herbert Buddelmeyer, Hubert Pille, Pia Kristin Schäfer, Christian Wölke, Oliver Netzband, Thomas Meyer und Manuela Honkomp. Foto: Keiten-Möhlmann

Glückliche Gesichter: (von links) Herbert Buddelmeyer, Hubert Pille, Pia Kristin Schäfer, Christian Wölke, Oliver Netzband, Thomas Meyer und Manuela Honkomp. Foto: Keiten-Möhlmann

"Das ist ein weiterer Meilenstein der Sanierungsgeschichte des Freibades", freute sich Bürgermeisterin Manuela Honkomp über die Fertigstellung des neuen Sanitär- und Umkleidegebäudes im Steinfelder Freibad, das am Sonntag während einer kleinen Feier von Pfarrer Christian Wölke und Pfarrerin Pia Kristin Schäfer eingeweiht und eingesegnet werden konnte.

"Ich denke, das ist gut gelungen", bedankte sie sich auch bei Herbert Buddelmeyer vom Büro Bocklage + Buddelmeyer Architekten aus Vechta, das das neue Sanitär- und Umkleidegebäude geplant hatte. Die Planungen für das neue Umkleidegebäude schlossen auch mehr Sozialräume für das Personal sowie einen eigenen Aufenthaltsraum für die Rettungsschwimmer der DLRG mit ein. "Das ist ein riesiger Gewinn für alle", sagte er.

Betriebsleiter und Schwimmmeister Marco Bremert freut sich über die Fertigstellung des neuen Sanitär- und Umkleidegebäudes. So haben schon die im Vorfeld fertiggestellten Umbauarbeiten des Kleinkinderbereichs und des Schwimmbeckens zu einer Erhöhung der Besucherzahlen führen können. "Dadurch haben wir ganz, ganz viele junge Familien wieder als Gast gewinnen können", sagte er. "Unsere Gäste kommen aus Steinfeld und Mühlen, aber auch aus Damme, Osterfeine und Kroge und sie schätzen vor allem die warmen Wassertemperaturen und dass der Kleinkindbereich so übersichtlich ist und auch durch einen Zaun vom Schwimmbereich abgetrennt ist, so dass der Schwimmbereich nicht so leicht zu erreichen ist für die Kleinen", ergänzt er.

Kostensteigerung um 53 Prozent

Baustart für das neue Sanitär- und Umkleidegebäude war Mitte September 2020, eröffnet werden konnte es nach einer Bauzeit von zehn Monaten am 24. Juli dieses Jahres.

Die finale Investitionssumme belief sich nach Angaben von Honkomp auf 980.000 Euro. Zunächst geplant waren Kosten von 640.000 Euro. Die zwischenzeitlich angenommenen Mehrkosten in Höhe von 260.000 Euro erhöhten sich damit schlussendlich nochmals auf insgesamt 340.000 Euro. Von der Ausgangs- zur Endsumme entspricht dies einem Anstieg um 53 Prozent. "Gründe waren die Preissteigerungen bei den Baumaterialien und die zeitliche Verzögerung durch den Wintereinbruch", sagte Steinfelds Bürgermeisterin.

Der verspätete Eröffnungstermin hatte unter anderem innerhalb der Opposition zunächst für Unmut gesorgt. Der angedachte Eröffnungstermin mit dem Beginn der Freibadsaison im Mai konnte nicht eingehalten werden. Als kleine Entschädigung ist der Eintritt für Kinder und Jugendliche nun jedoch frei. "Wir haben entschieden, dass in der laufenden Saison keine Eintrittsgelder für Kinder und Jugendliche erhoben werden", kündigte die Bürgermeisterin an.

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