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Statt Krippenfahrt Fahrradanhänger gefördert

Die Löninger KAB hofft ab dem Frühjahr auf die  Rückkehr zum regulären Vereinsleben und plant ein Spargelessen sowie ein kleines Sommerfest als erste Veranstaltungen.

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Mit 500 Euro aus der coronabedingt nicht veranstalteten Weihnachts-feier und der Krippenfahrt unterstützt die KAB den Kauf eines Radanhängers für einen schwerstbehinderten jungen Mann.  Foto: Privat

Mit 500 Euro aus der coronabedingt nicht veranstalteten Weihnachts-feier und der Krippenfahrt unterstützt die KAB den Kauf eines Radanhängers für einen schwerstbehinderten jungen Mann.  Foto: Privat

Die Katholische Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) in Löningen hat mit den rund 500 Euro, die sie für zwei Veranstaltungen coronabedingt nicht ausgeben konnte, eine Löninger Familie beim Kauf eines Fahrradanhängers unterstützt. „Wir freuen uns, dass die Eltern eines durch Geburtskomplikationen schwerstpflegebedürftigen jungen Mannes dank des neuen Anhängers kleinere und größere Ausflüge machen können“, erzählt Clemens Olberding.

Der pensionierte Lehrer gehört mit Anke Wennemann, August Linger und seiner Frau Anne zum Führungsteam der KAB. Das Gefährt ist eine Spezialkonstruktion und ermöglicht es dem 16-Jährigen, in seinem Rollstuhl mitzufahren. Die Verantwortlichen hatten von den Plänen der Familie gehört und sich spontan zu der Aktion entschlossen. Eigentlich war das Geld für die Weihnachtsfeier und eine Krippenfahrt vorgesehen, die nach Mühlen, Kroge, Lohne und dann ins Heimathaus Kroge hätte führen sollen. Wie alle Veranstaltungen seit fast 2 Jahren fielen auch diese beiden Termine den Einschränkungen der Pandemie zum Opfer. Jetzt hoffen alle Beteiligten, dass sich die Situation in den kommenden Wochen entspannt und ab dem Frühjahr wieder Treffen stattfinden können. Man sei zuversichtlich, dass die Rückkehr zu einem normalen Vereinsleben rasch wieder gelingen werde.

Das zeige sich in Gesprächen und dem darin geäußerten Wunsch nach Austausch und Begegnung immer wieder. Es habe bisher trotz der erzwungenen Inaktivität keine Austritte gegeben. Allerdings mache es seit 2 Jahren auch keinen großen Sinn, die Werbetrommel zu rühren, da es derzeit schließlich kein klassisches Vereinsleben gebe.

KAB hofft auf das nahende Frühjahr

Die Löninger gehören zu den größten KAB-Verbänden des Bistums Münster und hatten vor Corona die Mitglieder zu einem knappen Dutzend Treffen und Veranstaltungen im Jahr eingeladen. Jetzt hofft das Leitungsteam, ab dem Frühjahr mit Spargelessen, einem kleinen Sommerfest und weiteren Veranstaltungen das Vereinsleben wiederbeleben zu können.

„Die Begegnungen mit Freunden und Bekannten und das gemeinsame Feiern ist etwas, was wir alle sehr vermissen“, so Olberding. Weiter fortgesetzt werden soll auch das mit drei Veranstaltungen erfolgreich gestartete „Bildungsfrühstück“, bei dem die Mitglieder Unternehmen und Institutionen besuchen und sich vor Ort über die Produktion beziehungsweise Arbeit informieren. Auch zu einer weiteren Veranstaltung des „sozialpolitischen Forums“ gebe es Überlegungen, erläutert Olberding.

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