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"Starke Verbindung": Garreler helfen Menschen in Indien

Seit 15 Jahren schon unterstützen Garreler Projekte des Bethany-Ordens in Indien. Menschen von Jung bis Alt soll so ein besseres Leben ermöglicht werden.

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Freuen sich über das Engagement der Garreler: Pater Thomas (links) und Pfarrer Paul Horst sagen mit einem Flyer, der in der Kirche ausliegt, Danke.

Freuen sich über das Engagement der Garreler: Pater Thomas (links) und Pfarrer Paul Horst sagen mit einem Flyer, der in der Kirche ausliegt, Danke.

Die Coronapandemie hat die Not der Ärmsten der Armen in Indien noch verschärft. Doch auch in der gegenwärtigen Krise kann der Bethany-Orden, dessen wohltätige Einrichtungen in Hyderabad und anderen Orten aktiv sind, auf finanzielle Unterstützung zählen – auch aus Garrel. Seit 15 Jahren schon engagieren sich Menschen aus der Kirchengemeinde St. Johannes Baptist für die wohltätige Arbeit, die vom Bethany-Mission-Center geleitet wird.

Wie Pfarrer Paul Horst sagt, sei es wichtig, die Notwendigkeit der Unterstützung immer wieder ins Bewusstsein zu rufen und vor allem, Danke zu sagen. "Die Not ist unendlich groß. Unsere Hilfe ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein." Aber wenn dieser fehlen würde, wären die Folgen schwerwiegend. Er sei den Garrelern dankbar, die etwa monatlich Beträge für die Arbeit des Ordens spenden. Erst kürzlich habe man in Indien – auch dank der Unterstützung aus Garrel – 100 Lebensmittelpakete für bedürftige Familien packen können.

Orden betreut Waisenkinder

Die Arbeit des Bethany-Ordens zielt darauf ab, Menschen unterschiedlichen Alters eine Perspektive zu geben. Im Kinderheim Bethany Karunalaya etwa wird 40 Voll- und Halbwaisen ein Dach über dem Kopf geboten. Das Altenheim Maria Bhavan steht allen Älteren – unabhängig von Kaste und Glauben – offen. Auch Bildung hat sich der Orden auf die Fahne geschrieben: So gehören Schulen und ein Berufsausbildungsprogramm mit zum wohltätigen Wirken, um die Lebensqualität der Menschen zu steigern. Erlernt werden Berufe in der Buchbinderei, Druckerei, Zimmerei, Schneiderei und in der Milchwirtschaft.

Das Engagement der Garreler für den Bethany-Orden ist durch die Kontakte von Pater Thomas Chediath zustande gekommen. Dreimal schon haben sich Gruppen aus der Gemeinde vor Ort über die Arbeit des Bethany-Ordens informiert. "Wir haben eine starke Verbindung zum Orden", freut sich Paul Horst.

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