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Städtebausanierung: Details der Umgestaltung rücken in den Fokus

Garrels Ortsmitte wird umgestaltet und soll mit neuen Bänken, Bäumen und mehr verschönert werden. Bei den Vorsorgungseinrichtungen ist ein Clou geplant.

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Noch eine Baustelle: Am neuen Busbahnhof bei der Sporthalle geht es voran. Foto: Vorwerk

Noch eine Baustelle: Am neuen Busbahnhof bei der Sporthalle geht es voran. Foto: Vorwerk

Bei der Umgestaltung der Garreler Ortsmitte geht es nun um die Details des Vorhabens: Am Montag hat sich sich der Planungs-, Wirtschafts-, Verkehrs- und Umweltausschuss mit der Ausstattung der Plätze und Straßen befasst, die in das 20.000 Quadratmeter große Sanierungsgebiet fallen. Wie berichtet, geht es bei dem Vorhaben – im Rahmen der Städtebausanierung – um die Neugestaltung des Dorfplatzes, des Schulhofs, des Parkplatzes am Osterkamp, der Flächen am Sportzentrum, des Parkplatzes der Grundschule, des neuen Busbahnhofs an der Sporthalle und der St.-Johannes-Straße.

Dem Ausschuss wurden die Ausstattungsgegenstände präsentiert, für die sich der Sanierungsbeirat einheitlich ausgesprochen hatte: Wartehallen, Fahrradparker, Absperrpfosten, Versorgungseinrichtungen, Beleuchtung, Mehrgenerationenbänke und Sitzpoller, Baumschutz, Mülleimer, ein Blindenleitsystem und das künftige Wasserspiel vor der Schwimmhalle. Bei allen Elementen soll laut Verwaltung die Farbe „anthrazit“ überwiegen. Wie in der Vorlage zur Ausschusssitzung betont wird, habe man „die Aspekte ‚Funktionalität‘ und ‚Wirtschaftlichkeit‘ besonders berücksichtigt“. Über die Pflastersteine für die Flächen war bereits im Vorfeld entschieden worden.

Ein "Baummix" ist geplant

Zur „Ausstattung“ des Areals gehören auch Bäume. Nach dem Wunsch des Sanierungsbeirates, dem sich der Ausschuss einstimmig anschloss, sollen sich die Garreler an einem Baummix inklusive Säulenkirsche erfreuen. „Durch den Mix ist eine eventuell auftretende Ausfallquote geringer. Des Weiteren werden die Flächen durch den Baummix nicht eintönig wirken“, heißt es.

Besonderer Clou bei den Versorgungseinrichtungen: Sie könnten im Boden versenkt werden und so keine Angriffsfläche für Vandalismus bieten. Die Anschlüsse für Strom, Wasser und Abwasser könnten etwa bei Veranstaltungen wie dem Freimarkt genutzt werden. Wie teuer die Anschaffung dieser Gegenstände und Gehölze ist, steht laut Bauamtsleiter Ewald Bley noch nicht fest. Die Ausgaben sollen in den Kostenschätzungen für die einzelnen Bauabschnitte vorgesehen werden.

Derweil geht es beim Bau des neuen Busbahnhofs zwischen Sporthalle und Sportplatz voran. Dort werden Bley zufolge noch Kanalisationsarbeiten ausgeführt. Noch in diesem Monat soll es mit den Pflasterarbeiten losgehen. Fertigstellung dieses Teils der Städtebausanierung wäre etwa im April.

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