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Stadt Löningen rüstet Schulen digital auf

Insgesamt über 1,4 Millionen Euro stehen für neue LED-Boards und Tablets bereit. Die Geräte erhalten Schüler mit einem besonderen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungerechtigkeiten.

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Sofortausstattung: Mit 46000 Euro aus den Landesmitteln und  47000 Euro  von der Stadt werden  192 Apple-Tablets gekauft und an  bedürftige Schüler ausgegeben.  Foto: Stratenschulte/dpa

Sofortausstattung: Mit 46000 Euro aus den Landesmitteln und 47000 Euro von der Stadt werden 192 Apple-Tablets gekauft und an bedürftige Schüler ausgegeben. Foto: Stratenschulte/dpa

Mit insgesamt mehr als 1,4 Millionen Euro rüstet die Stadt Löningen in den kommenden drei Jahren die Schulen in ihrer Trägerschaft digital auf.   Finanziert werden die dafür notwendigen Investitionen aus Digitalpakt-Mitteln des Landes und dem Sofortausstattungsprogramm für digital gestützten Unterricht von Bund und Land und zu weit mehr als der Hälfte aus kommunalen Mitteln.

Für diese Ausstattung mit LED-Boards und Tablets seien erhebliche kommunale Gelder notwendig, erläutern der Erste Stadtrat Thomas Willen und der zuständige Fachbereichsleiter Ulrich Keil. Beide dankten den Ratsmitgliedern, dass sie diesen digitalen Weg zum Wohle der Kinder mitgehen. Hinzu komme der damit einhergehende Aufwand für die Infrastruktur, wie die Verkabelung der Gebäude, die Breitbandleitungen und die nicht unerheblichen monatlichen Kosten für den Anschluss selbst.

192 I-Pads sollen angeschafft werden

Mit einem einstimmigen Beschluss hat der Rat in seiner jüngsten Sitzung den Weg frei gemacht für den Kauf von insgesamt 192 I-Pads für die vier Grundschulen in Löningen, Evenkamp, Bunnen und Wachtum, für die Hauptschule und die St.-Ludgeri-Realschule. 46.000 Euro stammen aus dem Sofortausstattungsprogramm. 47.000 Euro investiert die Kommune. Die Geräte, deren Kauf gerade bei den ortsansässigen Firmen ausgeschrieben wird, erhalten Schüler in den sechs Schulen mit einem besonderen Bedarf zum Ausgleich sozialer Ungerechtigkeiten. Wer bedürftig sei, hätten die Verantwortlichen der Schulen eigenständig festgestellt und bereits mitgeteilt, erläuterte Keil.

Man habe sich für Apple entschieden, weil diese mobilen Endgeräte mit dem in allen Schulen genutzten Programm „Iserv“ kompatibel und ein in sich geschlossenes System und damit weniger anfällig seien. Die Tablets werden über einen Leihvertrag zwischen Schule und Eltern für den Unterricht und für Recherchen zu Hause zur Verfügung gestellt. Mit weiteren 46.000 Euro stattet die Stadt alle Lehrer ihrer Schulen mit Tablets aus. Vorgesehen sind zudem 1,3 Millionen, die bis 2023 in 74-LED-Boards für alle allgemeinen Unterrichtsräume in den sechs Schulen investiert werden sollen. Dass müsse der Rat aber noch entscheiden, betonte Keil. 620.000 Euro stammen aus dem Digitalpakt, die zusätzlich notwendigen 700.000 Euro müsse die Stadt finanzieren.

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