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Stadt kündigt Arbeiten bei den Mühlenteichen an

Die Verwaltung will Gehölze zurückschneiden sowie neue Bänke, Mülleimer und Hundekotstationen aufstellen. Darüber hinaus werden die Wegeabschnitte erneuert und ausgebessert.

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Ziel für Spaziergänger: Die Stadtverwaltung hat Arbeiten an den Mühlenteichen angekündigt. Foto: Hermes

Ziel für Spaziergänger: Die Stadtverwaltung hat Arbeiten an den Mühlenteichen angekündigt. Foto: Hermes

Verschiedene Arbeiten an den Mühlenteichen hat die Stadtverwaltung nun angekündigt. Wie Fachbereichsleiter Armin Nöh im Bauausschuss mitteilte, sollen zum Beispiel verschiedene Gehölze zurückgeschnitten werden. Auch neue Bänke, Mülleimer und Hundekotstationen werden aufgestellt. "Darüber hinaus werden die in die Jahre gekommenen Wegeabschnitte erneuert und ausgebessert, sodass hier die Barrierefreiheit wiederhergestellt ist und das Naherholungsgebiet allen Nutzergruppen uneingeschränkt dienen kann", so Nöh weiter. 

Wie in jedem Jahr will die Verwaltung die Vegetationspause nutzen, um die öffentlichen Grünanlagen und Gewässer zu unterhalten. Zum einen komme man so der Verkehrssicherungspflicht nach und zum anderen sei durch die Arbeiten der sichere Betrieb von Entwässerungsanlagen gewährleistet.

Foto: HermesFoto: Hermes

Wie Nöh den Ausschussmitgliedern berichtete, habe sich um das Gelände der Mühlenteiche in den vergangenen Jahren eine zum Teil dichte Vegetation entwickelt. Speziell betroffen sind die unmittelbaren Uferbereiche im Verlauf der Soeste. Die Vegetation besteht neben Brombeersträuchern auch aus dichten Beständen von Erlen und Weiden. "Mehrere Baumgruppen sind in die Gewässer abgebrochen und liegen teilweise auch im Strömungsverlauf", sagte Nöh.

Als Folge verlangsamt sich in diesen Bereichen die Fließgeschwindigkeit des Wassers, dadurch würden sich vermehrt Ablagerungen aus Schlamm und Schlick sowie sauerstoffarme Zustände im Gewässer bilden. Der Bereich dient unter anderem als Entwässerungseinrichtung und dem Hochwasserschutz, zudem ist er gleichzeitig ein beliebtes Naherholungsgebiet innerhalb der Siedlungsstruktur.

Vegetation ohne Pflege sorgt für Beeinträchtigungen

Die Soeste durchziehe das flache Uferbett, sodass sich bereits geschlungene Gewässerabschnitte entwickelt haben. "Die Stadt möchte diese Entwicklung unbedingt erhalten", sagte Nöh. Die dichte Vegetation werde jedoch ohne Pflege zu einer Beeinträchtigung führen. Zudem sei eine zunehmende Versandung und Verschlickung des westlichen Mühlenteichs durch Holz zu befürchten. Das Gewässer müsse für eine heterogene Biotopbeschaffenheit und für eine gewisse Fließgeschwindigkeit durchlässig bleiben.

"Aus diesen Gründen wird die Stadt Cloppenburg in enger Abstimmung mit der Friesoyther Wasseracht und dem Museumsdorf in Teilabschnitten Pflegearbeiten durchführen und einzelne Gehölze wie Wildwuchs und Bruchholz entfernen", erklärte der Fachbereichsleiter. Ziel sei dabei der Erhalt von Baumgruppen mit Kraut- und Saumschichten und die Entwicklung eines vielfältig beschaffenen Biotopkomplexes. Durch die abschnittsweise geplanten Arbeiten blieben sensible Bereiche geschont, unberührt von den Maßnahmen ist das nördliche Ufer des westlichen Mühlenteiches. 

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