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Stadt Cloppenburg wird Netzwerkpartnerin beim Projekt "Familien Optimal Unterstützen"

Gemeinsam mit dem Familienbüro schließt sich die Verwaltung dem Projekt "FAMOS" an. Familien und Alleinerziehende mit Kindern, die Sozialleistungen beziehen, sollen unterstützt werden.

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Hilft bei der Berufssuche weiter: Werner Katzer. Foto: Kessens

Hilft bei der Berufssuche weiter: Werner Katzer. Foto: Kessens

Als neue Netzwerkpartnerin ist die Stadt Cloppenburg mit dem Familienbüro dem Projekt FAMOS (Familien optimal stützen) des Bildungswerkes Cloppenburg beigetreten.

Innerhalb dieses Projektes – gefördert von der EU und vom Bund – werden Familien und Alleinerziehende mit Kindern in Alltags- und Antragsfragen unterstützt, egal welcher Herkunft, Hautfarbe, Religion oder welchen Geschlechts. Voraussetzung zur Teilnahme: Die Interessierten müssen soziale Leistungen beziehen. Das vorrangige Ziel ist es, diese Zielgruppe aus dem sogenannten „Bezug“ in ein eigenverantwortlich gesteuertes Umfeld zu coachen. Themen, wie Schule, Bewerbungstraining, Ausbildung, Arbeit, Weiterbildung, Sprache, Umgang mit Anträgen stehen dabei oft auf der Liste des Coaches Werner Katzer vom Katholischen Bildungswerk.

Eng verbunden ist damit auch das Thema Wohnen. "Der Verlust des Arbeitsplatzes aufgrund vielschichtiger Einflussfaktoren (unter anderem auch Corona) manövriert Menschen oftmals zeitgleich in eine drohende Wohnungslosigkeit", stellen Katzer und Norbert Schilmöller vom Familienbüro fest. Wohnraum könne nicht mehr gezahlt werden, die Unterstützung durch die sozialen Träger scheitere oftmals an nicht vorhandenen Wohnungen im sozialen Segment. "Oft reagieren die Betroffenen selbst zu spät und fragen erst dann nach Hilfe, wenn sie bereits kurz vor der Wohnungsräumung stehen", bedauert Schilmöller.

Hilfe bei der Suche nach einem neuen Arbeitsplatz

Die im Amt vorliegenden Informationen könnten nach Auswertung dabei helfen, mit Besuchsterminen und Gesprächsangeboten negative Faktoren zu vermeiden, zum Beispiel die Suche nach einem neuen Arbeitsplatz, Weiterbildung und Verbesserung der Einkommenssituation, Klärung von rechtlichen Fragen zur Abwendung der Räumung.

Hier setzt FAMOS an. Die Betroffenen werden aufgesucht und im Rahmen des Netzwerkes betreut. Oftmals gelingt es, Wohnraum zu behalten, Rechtsfragen zu klären und bei der Berufsfindung/Weiterbildung behilflich zu sein.

"Allesamt Faktoren, die die Situation der Familien positiv beeinflussen können", sind sich die Fachmänner sicher. Schilmöller setzt dabei auf den Selbstlerneffekt der Betroffenen: "Sich selbst aus dem Nachteil befreien, gelingt nicht bei jedem, aber bei sehr vielen", ist seine Devise. Bis zum 31. Dezember 2022 (Ende des Projekts) wird Schilmöller weiter im Netzwerk präventiv arbeiten.

  • Info: Auskünfte oder Anfragen erfolgten per Mail an wkatzer@bildungswerk-clp.de oder unter Telefon 04471/910824 oder Mobil unter 017647325514.

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