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Staatsanwaltschaft: Goldenstedter Hausarzt hat niemanden angesteckt

Noch sind die Ermittlungen aber nicht abgeschlossen.  Dem Arzt wird unter anderem vorgeworfen, Patienten ohne das Tragen eines eigenen Mundschutzes behandelt zu haben.

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Symbolfoto: dpa

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In dem Fall des Goldenstedter Internisten Dr. Florian Kossen, der gegen Corona-Hygieneregeln verstoßen haben soll, gibt es bislang keine Hinweise, dass er jemanden angesteckt hat. "Nach derzeitigem Stand der Ermittlungen kann eine Infektion von Patientinnen und Patienten durch den Beschuldigten wohl ausgeschlossen werden", sagte am Freitag ein Sprecher der Staatsanwaltschaft Oldenburg. Abgeschlossen sei das Ermittlungsverfahren aber noch nicht (OM online berichtete). Derzeit werde geprüft, ob die Voraussetzungen eines strafbaren Versuchs erfüllt seien.

Die Ermittlungen waren wegen eines Anfangsverdachts der versuchten beziehungsweise vollendeten Körperverletzung aufgenommen worden. Dem Arzt aus dem Landkreis Vechta war seitens des Corona-Krisenstabes des Landes der Vorwurf gemacht worden, dass er mit seinem Verhalten dazu beigetragen habe, dass Anfang Februar der Inzidenzwert im Landkreis auf mehr als 200 angestiegen war. Die Vize-Chefin des Krisenstabes hatte dem Mediziner auch vorgeworfen, zu den Corona-Leugnern zu gehören, was vom Arzt selber bestritten wurde.

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