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St.-Vincenz-Kita: Eltern und Erzieherinnen lesen in fünf Sprachen vor

Die Kindertagesstätte in Galgenmoor hat eine Vorlesewoche veranstaltet. An drei Stationen konnten die Kinder den Geschichten lauschen.

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Kerstin Weßjohann liest den Kindern das Märchen Hensel und Gretel vor. Foto: Niemeyer

Kerstin Weßjohann liest den Kindern das Märchen Hensel und Gretel vor. Foto: Niemeyer

Deutsch, Platt, Italienisch, Türkisch, Russisch: Eltern und Erzieherinnen haben den Kindern in der St.-Vincenz-Kindertagesstätte in mehreren Sprachen Geschichten vorgelesen. Anlass dafür war der bundesweite Vorlesetag am Freitag, aus dem die Kita in Galgenmoor indes gleich eine ganze Vorlesewoche gemacht hat.

Dia Kita war dementsprechend geschmückt: Im Eingangsbereich hingen alte Buchseiten an einer Schnur, in den Vorleseräumen waren beleuchtete Kisten mit Büchern aufgestellt. Eine der Vorlesestationen befand sich draußen unter einer großen Zeltplane. 

Fantasie der Kinder anregen

Die Idee für die Vorlesewoche hatte die Sprachfachkraft der Kita, Gabi Lampe. An drei Vorlesestationen konnten die Kinder Platz nehmen und zuhören. "Wir wollen die Fantasie anregen", erklärt sie. Anders als beim Fernsehen müsse sich der Nachwuchs beim Zuhören die Bilder selbst dazudenken. 

Mit Mimik, Gestik und dem Klang der Stimme versuchen die Vorleserinnen und Vorleser Spannung aufzubauen. Und es funktioniert: Die Kinder hängen mit großen Augen an den Lippen von Kerstin Weßjohann, als sie ihnen auf einem Sofa das Märchen "Hensel und Gretel" vorliest.

Diakon erzählt auch auf Plattdeutsch

Schon im letzten Jahr habe Gabi Lampe eine Vorlesewoche geplant, wegen der Corona-Pandemie habe sie aber ausfallen müssen. In diesem Jahr hat sie mit den Gruppenleiterinnen ihre Ideen entwickeln und umsetzen können. Hinter einer Tür mit der Aufschrift "Zauberland" erzählte auch Diakon Herbert Frye den Kindern Geschichten und brachte ihnen das ein oder andere Wort Plattdeutsch bei. 

Die Kita hatte Eltern eingeladen, den Kindern Geschichten auch in fremden Sprachen vorzulesen, damit die Kinder den Klang anderer Sprachen kennenlernen. Die Erzieherinnen übersetzten die Sätze im Wechsel ins Deutsche. 

Spricht auch Platt mit den Kindern: Herbert Frye, Diakon der Kirchengemeinde St. Andreas Cloppenburg. Foto: NiemeyerSpricht auch Platt mit den Kindern: Herbert Frye, Diakon der Kirchengemeinde St. Andreas Cloppenburg. Foto: Niemeyer

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