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St.-Viktor-Pfarrgemeinde kippt Maskenpflicht bei Gottesdiensten

Die St.-Viktor-Pfarrgemeinde Damme und Neuenkirchen hat alle bislang im Zusammenhang mit Corona erlassenen Vorgaben aufgehoben. Andere Kirchengemeinden sind zurückhaltender.

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Alle Regelungen ausgesetzt: In St. Viktor gibt es bei den Messen keine Maskenpflicht mehr. Andere Kirchengemeinden in Damme und Neuenkirchen-Vörden handhaben das anders.   Foto: Lammert

Alle Regelungen ausgesetzt: In St. Viktor gibt es bei den Messen keine Maskenpflicht mehr. Andere Kirchengemeinden in Damme und Neuenkirchen-Vörden handhaben das anders.   Foto: Lammert

Mit der Aufhebung großer Teile der bisherigen Corona-Schutzverordnung auch in Niedersachsen ändern sich zum Teil die Vorgaben in den Gottesdiensten in den Kirchengemeinden in Damme und Neuenkirchen-Vörden.

So teilte St.-Viktor-Pfarrer Heiner Zumdohme, zu dessen katholischer Kirchengemeinde Damme, Osterfeine, Rüschendorf und Neuenkirchen gehören, zu Beginn des Gottesdienstes am Montagabend in St. Viktor Damme mit, gerade sei ein Schreiben des Bischöflich Münsterschen Offizialats in Vechta eingetroffen, nach dem die bisherigen Beschränkungen aufgehoben seien. Damit dürfen jetzt zum Beispiel wieder mehr als 140 Personen an den Gottesdiensten teilnehmen.

Hygienekonzepte und Abstandsregeln sind aufgehoben

Während der Heiligen Messen gibt es auch keine Maskenpflicht mehr. Bislang konnten die Gottesdienstbesucher ihre Masken am Platz zwar abnehmen, aber wenn sie zum Beispiel zum Empfang der Kommunion gingen, war das Tragen wiederum vorgeschrieben.

Die Hygienekonzepte und Abstandsregeln sind aufgehoben, die Weihwasserbecken wieder gefüllt. Reglungen hinsichtlich der Pfarrheime wird die Pfarrgemeinde nach Worten Heiner Zumdohmes demnächst bekanntgeben.

St. Paulus Apostel Vörden gibt Maskenpflicht nicht komplett auf

In der Pfarreiengemeinschaft Hasegrund, zu der die katholische Kirchengemeinde St. Paulus Apostel Vörden gehört, wird es nach Angaben des Diakons Roland Wille ebenfalls neue Regelungen geben. Trotzdem bleibe der Schutz vor Coronainfektionen im Blick.

So dürfen die Gottesdienstbesucher die vorgeschriebenen FFP2-Masken nun absetzen, wenn sie sich auf ihrem Platz befinden. Verlassen sie ihn, müssen sie allerdings die Maske tragen.

In Bankreihen gelten Abstandsregeln zunächst weiter

Gesperrt war bislang jede 2. Bankreihe in der Kirche. Das gilt nicht länger. Aber die Pfarreiengemeinschaft werde in den Bankreihen an der bislang schon geltenden Abstandsregel von mindestens 1,50 Meter weiter festhalten, sagte der Diakon: „Da vertrauen wir dann auf das Verantwortungsbewusstsein der Gottesdienstteilnehmer.“

In Dammes evangelisch-lutherischer Kirchengemeinde entscheidet nach Worten Pastor Uwe Bönings („Wir waren immer die Strengsten“) der Kirchenvorstand am Mittwoch über Lockerungen. Hier gilt bislang noch eine durchgängige Maskenpflicht während der Gottesdienste. Über Abstandsregelungen ist die Zahl der Gottesdienstbesucher auf zirka 50 in der Kirche Zum guten Hirten begrenzt.

Pastor Kopp wartet auf Stellungnahme aus Hannover

In Vörden wartete der evangelische Pastor Anderson Kopp am Dienstag noch auf die Stellungnahme der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Hannover. An diesem Mittwoch will sich der Kirchenvorstand mit der Maskenpflicht und der wegen der derzeit geltenden Abstandsregelungen eingeschränkten Zahl an Plätzen in der Kirche während der Gottesdienste befassen. Das Ergebnis ist noch offen. Er selber habe nichts gegen das Maskentragen, sagte der Geistliche.

Neuenkirchener Protestanten lockern frühestens nach Ostern

Sein evangelischer Amtsbruder in Neuenkirchen, Dr. Kurt Paesler, erklärte, die Kirchengemeinde werde mindestens noch bis Ostern an der Maskenpflicht während der gesamten Gottesdienste festhalten. Auch an der aktuell noch gütigen Begrenzung der Plätze während der Gottesdienstzeit werde derzeit jedenfalls nicht gerüttelt. Deswegen können aktuell maximal 60 bis 70 Menschen in der Kirche zusammenkommen. Noch ist offen, wann sich der Gemeindekirchenrat mit Lockerungen befassen wird.

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