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St.-Franziskus-Stift in Steinfeld für 2,4 Millionen Euro erweitert

Die Clemens-August-Stiftung hat das Wohn- und Pflegeheim für seelisch behinderte Menschen um 14 Einzelzimmer vergrößert. Nun können insgesamt 120 Bewohner in 6 Wohnbereichen betreut werden.

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Sie freuen sich über die Erweiterung des St.-Franziskus-Stifts: (von links) Geschäftsführer Johannes Grelle, stellvertretender Landrat Friedhelm Biestmann, Heimleiterin Andrea Schmidt, Maria Pundt (beide St. Franziskus-Stift), Bürgermeisterin Manuela Honkomp, Thomas Bojert (Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer), Pfarrer Heiner Zumdohme und Chefarzt Dr. Stefan Scholand. Foto: St.-Franziskus-Stift / Meier

Sie freuen sich über die Erweiterung des St.-Franziskus-Stifts: (von links) Geschäftsführer Johannes Grelle, stellvertretender Landrat Friedhelm Biestmann, Heimleiterin Andrea Schmidt, Maria Pundt (beide St. Franziskus-Stift), Bürgermeisterin Manuela Honkomp, Thomas Bojert (Architekturbüro Bocklage und Buddelmeyer), Pfarrer Heiner Zumdohme und Chefarzt Dr. Stefan Scholand. Foto: St.-Franziskus-Stift / Meier

Das St.-Franziskus-Stift in Steinfeld ist erweitert worden. Das größte Wohn- und Pflegeheim für seelisch behinderte Menschen im Landkreis Vechta befindet sich in Trägerschaft der Clemens-August-Stiftung Neuenkirchen-Vörden. Durch den Anbau erhält es laut einer Mitteilung nun 14 zusätzliche Einbettzimmer und kann insgesamt 120 psychisch kranke Bewohner in sechs Wohnbereichen betreuen. Sie werden durch Ärzte der Clemens-August-Klinik Neuenkirchen-Vörden psychiatrisch versorgt.

Auch ein neuer Haupteingang ist entstanden

Die neuen Bewohnerzimmer sind im 1. und 2.  Obergeschoss eingerichtet worden. Zudem ist die Verwaltung vom Hauptgebäude ins Erdgeschoss des Neubaus umgezogen, sodass im Hauptgebäude zusätzlich 5 weitere Bewohnerzimmer eingerichtet werden konnten. Im Untergeschoss des Erweiterungsbaus finden nun die Wäscherei und weitere Wirtschaftsräume Platz. Im Zuge der Erweiterung sind auch ein neuer Haupteingang mit einer rollstuhlgerechten Zufahrt sowie ein behindertengerechter Eingang mit zusätzlichem Fahrstuhl entstanden, von dem alle weiteren Etagen im gesamten Gebäude ohne Barrieren erreichbar sind.

"Durch die Erweiterung des St.-Franziskus-Stifts konnten wir mehr Aufnahmemöglichkeiten schaffen und die Anzahl der Einbettzimmer erhöhen", sagt Geschäftsführer Johannes Grelle. "Mit der Investition von insgesamt 2,4 Millionen Euro optimieren und sichern wir die Betreuungsqualität für unsere Bewohner sowie die Zukunftsfähigkeit unserer Einrichtung." Aufgrund des Aufnahmedrucks, ständiger Aufnahmeanfragen und des Bedarfs an zusätzlichen Einbettzimmern für die Bewohner habe seit Jahren die Notwendigkeit zur Erweiterung bestanden, sagt Grelle.

Teilgebäude wurde durch Neubau ersetzt

Als aufgrund neuer Brandschutzbestimmungen die behördliche Auflage erteilt worden sei, dass 2 Sperrflächen für eine Drehleiter für Feuerwehr und Rettungsdienst auf der Rück- und Vorderseite des Hauptgebäudes des St.-Franziskus-Stifts einzurichten seien, "war es erforderlich, eine Grundstücksfläche vor dem Haupteingang vom angrenzenden Nachbargrundstück der katholischen Kirchengemeinde St. Johannes Baptist zu erwerben". Das hat die Stiftung laut Grelle in die Lage versetzt, ein nicht mehr sanierungsfähiges Teilgebäude durch einen Neubau zu ersetzen.

Das Leistungsspektrum der Einrichtung, die seit 2001 zur Clemens-August-Stiftung gehört, umfasst die psychiatrische und allgemeine Pflege, die Betreuung und Rehabilitation von psychisch Kranken und Mehrfacherkrankten. 2 der insgesamt 6 Wohnbereiche werden für eine geschützte Unterbringung vorgehalten.

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