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St. Elisabeth-Stift baut Haus St. Marien aus

In der Einrichtung soll der Wärmeschutz verbessert werden. Für die Maßnahme sind 100.000 Euro eingeplant.

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Die Arbeiten am Haus Marien des St. Elisabeth-Stiftes sollen für Energieeinsparungen sorgen. Foto: Landwehr

Die Arbeiten am Haus Marien des St. Elisabeth-Stiftes sollen für Energieeinsparungen sorgen. Foto: Landwehr

Rund 100.000 Euro möchte das St. Elisabeth-Stift investieren, um im Dachgeschoss des Hauses St. Marien, einer besonderen Wohnform für Menschen mit psychischen Erkrankungen, zusätzliche Maßnahmen des Wärmeschutzes zu investieren. So ist der Einbau von Wärme- und Sonnenschutzfenstern geplant. Parallel werden neue Sonnenschutzlamellen installiert. Nun erhielt das St. Elisabeth-Stift Lastrup die Zusage des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, nukleare Sicherheit und Verbraucherschutz – es fördert das Projekt mit einer Zuwendung in Höhe von 84.000 Euro.

„Gerade in den letzten Jahren mit den sehr hohen Temperaturen in den Sommermonaten war die Wärmeentwicklung im Dachgeschoss des Hauses St. Marien für Bewohnende und Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen schon grenzwertig“, berichtet Martina Hanrath, Leiterin der Einrichtung.

Die Ausschreibungen werden im Mai versendet

„Auch wenn es ein wenig gedauert hat, ist es für die Einrichtung sehr begrüßenswert, dass im Rahmen des Förderprogramms Klimaanpassung in sozialen Einrichtungen der Zuwendungsbescheid nun erteilt wurde. Für die gute Zusammenarbeit mit dem Projektträger „Zukunft – Umwelt Gesellschaft (ZUG) gGmbH“ sind wir sehr dankbar. Wir planen die Maßnahme mit insgesamt circa 100.000 Euro. Die Ausschreibungen werden im Laufe des Monates Mai versendet werden. Wir hoffen, die Maßnahme im September umgesetzt zu haben“, so der Geschäftsführer des St. Elisabeth-Stiftes, Guido Suing.

„Unser Haus St. Marien bietet Frauen und Männern mit anhaltenden seelischen Beeinträchtigungen einen geschützten Raum, damit sie sich nach eigenem Können und in ihrem Tempo persönlich entfalten können. Dafür etablieren wir einen geregelten Tagesablauf, integrieren darin praktische Arbeiten und fördern kreative Interessen. Jedem sein eigenes privates Reich mit eigenem Zimmer. Wir bilden Wohngruppen mit dem Ziel, unsere Bewohnerinnen und Bewohner mit mehr Eigenverantwortung zu betrauen und organisatorische, lebenspraktische sowie soziale Kompetenzen zu vermitteln“, erläutern Hanrath und Suing.

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