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Sportler machen sich bereit zum 3. Ehrener Muttenwald-Triathlon

Der SV Evenkamp kann am 13. August auf 121 Teilnehmer zählen. Um 17 Uhr geht es für die Athleten los bei der Ehrener Brücke. Der Erlös der Aktion ist für "Flugkraft" und die "Flower Kids" bestimmt.

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Stürzen sich in die Fluten für den guten Zweck: Rund 1 Kilometer schwimmen die Triathleten durch die Hase und starten dafür an der Elberger Brücke. Foto: SV Evenkamp

Stürzen sich in die Fluten für den guten Zweck: Rund 1 Kilometer schwimmen die Triathleten durch die Hase und starten dafür an der Elberger Brücke. Foto: SV Evenkamp

Nach 2016 und zuletzt 2019 ist es jetzt wieder so weit: Der SV Evenkamp geht am 13. August (Samstag) mit dem Ehrener Muttenwald-Triathlon in die 3. Runde. Insgesamt 121 Sportler gehen als Einzelstarter oder in der Staffel an den Start und sorgen damit für einen Teilnehmerrekord. "Es geht uns und den Triathleten dabei nicht nur um den sportlichen Wettkampf, sondern in erster Linie soll der Spaß im Vordergrund stehen", sagt Michael Grünloh, Mitglied des Organisationsteams.

Er und seine vier Mitstreiter Reinhard Theilmann, Dieter Grünloh, Dirk Wesselmann und Holger Ostermann erhalten dabei Unterstützung von der 1. und 2. Herrenmannschaft sowie der Damenmannschaft des SV Evenkamp. Auch der Vorstand ist mit in die Planungen involviert, so Grünloh.

Beim Triathlon steht neben dem Spaß auch der gute Zweck im Vordergrund: So will der Verein mit der Aktion Geld sammeln und dies zu gleichen Teilen an die Organisationen "Flower Kids" und "Flugkraft" spenden. "Wir haben dafür zuvor eine Umfrage auf Facebook gestartet, an der sich jeder beteiligen konnte. Uns ist es dabei wichtig, dass wir vor allem Menschen und Organisationen in und um Löningen unterstützen", betont Grünloh. So seien 2019 beim 2. Muttenwald-Triathlon rund 4000 Euro zusammengekommen, die die Organisatoren an Pia Westerkamp aus Schelmkappe spendeten. Das Mädchen leidet an einer schweren Form von Epilepsie und von dem Geld konnten die Organisatoren ihre Delfin-Therapie mitfinanzieren, erzählt Michael Grünloh.

Startpunkt für die Athleten ist um 17 Uhr an der Ehrener Brücke

So starten die Sportbegeisterten also am 13. August um 17 Uhr für die gute Sache an der Ehrener Brücke. Von dort aus müssen die Athleten circa einen Kilometer flussabwärts in der Hase schwimmen. Danach schwingen sich die Teilnehmer auf ein "klapperiges" Rad mit 3-Gang-Schaltung und fahren circa 6,7 Kilometer am Fluss entlang. "Immerhin soll es zumindest ein bisschen anstrengend sein", sagt Michael Grünloh. Schließlich umfasst die Laufstrecke als letzte Distanz rund 1,75 Kilometer in Richtung "Muttenwald-Stadion". Dort angekommen warten auf die Triathleten sowie die Gäste und Schaulustigen Bier, "Mutte im Brötchen", Pommes und vieles mehr. Zum Abschluss des Tages soll dann eine große Party auf der Wiese in Ehren steigen.

Doch wie ist es eigentlich zu der Idee gekommen? Als das Muttenwald-Stadion, eine Wiese umringt von Bäumen, die zwischendurch ein Reitplatz war, wieder zu einem Bolzplatz umgestaltet wurde, hat Michael Grünloh dort mit Freunden ein Fußball-Turnier organisiert. Danach sei er 2015 von einigen Jungs angesprochen worden, wann denn dort wieder etwas passiere. "Schließlich hat Löningen ja seinen Marathon", berichtet der Ehrener, "aber da könnt' wie över – dann machen wir eben einen Triathlon." Gemeinsam mit Reinhard Theilmann habe er dann auf dem Schützenfest die Idee ausgeheckt.

Dank seiner 2-monatigen Elternzeit habe Michael Grünloh 2016 Zeit gehabt, alles Nötige für den 1. Muttenwald-Triathlon in die Wege zu leiten, zum Beispiel Behördengänge zu erledigen und sich mit der Hase-Wasseracht, der Hasetal Touristik und dem Fischereiverein Löningen abzustimmen. Schließlich muss der Fluss für die Schwimmer frei von Kanuten und Anglern sein.

"Ich möchte mich auf jeden Fall bei unseren zahlreichen Sponsoren bedanken, die die Veranstaltung erst möglich gemacht haben. Nicht zu vergessen sind außerdem die ehrenamtlichen Einsatzkräfte der Feuerwehr Löningen, der DLRG und des Roten Kreuzes, die uns auch in diesem Jahr wieder unterstützen. Dank ihnen ist für alle Teilnehmer die Sicherheit gewährleistet", sagt Michael Grünloh.

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