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Sport ist nun auf neuem Boden möglich

Der Schwingboden und die Prallwände in der Garreler Sporthalle wurden rundum erneuert. Die Gemeinde hat dafür rund 330.000 Euro investiert.

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Präsentierten das "blaue Wunder": Thomas Höffmann (von links), Norbert Bruns und Carsten Blanke.   Foto: Dennis Schrimper

Präsentierten das "blaue Wunder": Thomas Höffmann (von links), Norbert Bruns und Carsten Blanke.   Foto: Dennis Schrimper

Die Garreler können nach monatelangen Sanierungsarbeiten nun in der Sporthalle das "blaue Wunder" erleben. So bezeichnete Bürgermeister Thomas Höffmann in einem Pressegespräch den fertiggestellten neuen Hallenboden, dessen hellblaue Farbe bis an die Decke reflektiert. "Wenn man reinkommt, denkt man, es ist eine andere Halle", freute sich Norbert Bruns, 1. Vorsitzender des BV Garrel.

Nicht nur der Schwingboden ist nicht wiederzuerkennen, auch die Prallwände wurden mit sogenannten Birke-Multiplex-Platten erneuert. Insgesamt hat die Gemeinde Garrel 330.000 Euro investiert, gefördert wurde die Maßnahme mit 103.300 Euro aus dem Sportstättensanierungsprogramm des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport. "Das ist gut investiertes Geld", betonte Höffmann. Im Mai, nach der letzten Impfaktion für Senioren, war mit der Sanierung begonnen worden.

Ganz abgeschlossen sind die Arbeiten allerdings noch nicht. In den Herbstferien sollen noch die Prallwände an der Tribünenseite erneuert werden. Zunächst war geplant, dass diese erhalten bleiben sollen. Passend zum Schulbeginn und zum Start der Handballsaison kann die Halle ab diesem Donnerstag wieder genutzt werden. Vorübergehend hatten die Handballerinnen und Handballer in Varrelbusch, Ahlhorn, Huntlosen, Bösel und auf dem Beachplatz in Garrel trainiert. 

Gemeinde schafft auch einen Schutzbelag an

Damit die Halle künftig auch als Veranstaltungsort dienen kann, war darauf geachtet worden, dass die Prallwände den gesetzlichen Anforderungen entsprechen, das heißt, schwer entflammbar sind, erklärte Carsten Blanke, Mitarbeiter des Bauamts der Gemeinde. Eine große Veranstaltung steht im Sommer kommenden Jahres an, wenn die Gemeinde Garrel ihr 150-jähriges Bestehen feiern will. Damit die Sportler möglichst lange Freude an dem neuen Schwingboden haben, soll bei solchen Gelegenheiten ein 1250 Quadratmeter großer Schutzbelag aus Nadelfilzplatten ausgelegt werden, der allerdings noch geliefert werden müsse, so Blanke. Wo der Belag, der auf 7 Paletten gelagert wird, untergebracht werden kann, steht noch nicht fest. 

Künftig müsse wahrscheinlich noch der Belag auf dem Flur der Halle erneuert werden, so Blanke. Auch am Flachdach über den Umkleideräumen müsse etwas gemacht werden. Eventuell könne die Gemeinde auch dafür Geld aus dem Sportstättenförderprogramm bekommen.

Zwischen Sporthalle und Schwimmhalle wird derzeit viel Erde bewegt. Foto: SchrimperZwischen Sporthalle und Schwimmhalle wird derzeit viel Erde bewegt. Foto: Schrimper

Aktuell ist die Halle nicht über den Haupteingang, sondern über die Hintertür zugänglich. Grund sind die Bauarbeiten im Zuge der Städtebausanierung. Dabei geht es zurzeit um die Umgestaltung der Fläche zwischen Sporthalle und Schwimmbad in Richtung St.-Johannes-Straße. Da die Straße gesperrt ist, können Hallenbesucher am neuen Busbahnhof parken. Die Bauarbeiten in diesem 2. Bauabschnitt im Rahmen der Umgestaltung der Ortsmitte werden voraussichtlich im Frühling/Sommer kommenden Jahres abgeschlossen sein, so Höffmann.

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