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Spendenmarathon für Hospiz bringt 15.000 Euro ein

Unter dem Motto „Laufend Gutes tun“ sind zwei Freundinnen durch alle Ortsteile der Gemeinde Lastrup  gelaufen. Ihr Ziel: Spenden für die Einrichtung „wanderlicht“ sammeln.

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Scheck-Übergabe: von links – Dr. Aloys Klaus, Karin Zumdohme, Ruth Tönnies, Heike Büssing und Franz-Josef Schewe. Foto: Landwehr

Scheck-Übergabe: von links – Dr. Aloys Klaus, Karin Zumdohme, Ruth Tönnies, Heike Büssing und Franz-Josef Schewe. Foto: Landwehr

Am 16. Mai konnten es Karin Zumdohme und Ruth Tönnies kaum fassen. 11.000 Euro waren gespendet worden. „Das ist unglaublich“, freuten sich beide. Zuvor waren die beiden Freundinnen aus Lastrup einen Marathon unter dem Motto „Laufend Gutes tun“ durch alle Ortsteile der Gemeinde gelaufen. Die Zuschauer konnten dabei einen kleinen Obolus in die von Stefan Tönnies, der die beiden mit entsprechender Verpflegung auf dem Fahrrad begleitete, mitgeführte Spendenbox werfen. Auf das eigens eingerichtete Spendenkonto gingen dann noch weitere Beträge ein, so dass die beiden Lastruper Marathonis nun 15.222 Euro an die Verantwortlichen des Hospizes „wanderlicht“ überreichen konnten.

„Als Ruth Tönnies mich angerufen und von der Idee erzählt hat, war ich total gerührt. Dass zwei Frauen diese Idee haben und diese Anstrengung auf sich nehmen, hat uns alle im Hospiz begeistert. Wir haben alle mitgefiebert“, so Heike Büssing, Geschäftsführerin des Hospizes, kurz vor dem Zieleinlauf der Athletinnen. „Am Abend vor dem Lauf war ich doch etwas nervös“, erzählte Karin Zumdohme bei der Überreichung des Schecks. „Wir machen so viel Wirbel. Es stehen überall Zuschauer an der Strecke – und wenn wir dann unterwegs aufgeben müssen! Beim Marathon mit 500 Teilnehmern kommen immer welche ins Ziel. Aber bei zwei Starterinnen?“

Läuferinnen werden vom Straßenrand aus angefeuert

Unterwegs standen dann wirklich überall in den Dörfern Leute und munterten die Läuferinnen mit Plakaten auf und feuerten sie mit unterschiedlichen Instrumenten an. „Die Zuschauer – geschätzt mehr als 1500 – sind sehr spendenfreudig“, hatte Edelhelfer Stefan Tönnies schon unterwegs festgestellt. Im Ziel war die Spendenbox dann prall gefüllt.

„Alle fünf Jahre nehme ich eigentlich an einem größeren Lauf teil. Das wäre 2021 wieder so gewesen. Aber es findet nichts statt. Ich laufe häufiger mit Karin. Da kam die Idee für ,Laufend Gutes tun'“, sagt Ruth Tönnies. Zur Vorbereitung sind die beiden Freundinnen rund 600 Kilometer gelaufen.

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