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"Spargel to go" hilft auch in den Fahrradsattel

Das Oldenburger-Münsterland-Spargelessen bringt weitere kulinarische und touristische Entdeckungen: Kurzreisegewinner Aloys Schmolke aus Bösel erkundete jetzt den Landkreis Vechta.

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Erinnerungsfoto: Reisegewinner Aloys Schmolke (Zweiter von rechts) wurde von Vechtas Dehoga-Kreisvorsitzendem Ulrich Steinkamp (links) begrüßt. Foto: Stratmann

Erinnerungsfoto: Reisegewinner Aloys Schmolke (Zweiter von rechts) wurde von Vechtas Dehoga-Kreisvorsitzendem Ulrich Steinkamp (links) begrüßt. Foto: Stratmann

Dass sich das Oldenburger-Münsterland-Spargelessen großer Beliebtheit erfreut, war auch im 26. Jahr zu spüren. Unter Pandemie-Vorzeichen konnte die Veranstaltung zwar zum 2. Mal nicht in der gewohnten Form in den Restaurants der Region stattfinden und wurde daher erneut in der "Spargel to go"-Variante durchgeführt, dennoch kamen viele Gäste. Am Muttertag-Wochenende (7. bis 9. Mai) verkauften die 37 teilnehmenden gastronomischen Betriebe zwischen Barßel und Neuenkirchen-Vörden mehr als 4000 Spargelgerichte. Erstmals wurden dabei auch Wohnmobil-Dinner angeboten, die sehr gut angenommen worden seien. Rund 500 Gäste verzehrten ihren Spargel am Esstisch in vor den Restaurants geparkten Freizeitfahrzeugen.

Zum Spargelessen gehörte auch dieses Mal eine Verlosung, in der die Teilnehmer des Essens OM-Line-Fahrräder sowie von den beiden Kreisorganisationen des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes (Dehoga) gesponserte Fahrradtouren gewinnen konnten. Der Dehoga Vechta hatte eine Kurzreise im Kreis Vechta für 2 Personen inklusive 3 Übernachtungen mit Vollpension und kleinen Zusatzausflügen ausgelobt, die Aloys Schmolke aus Bösel gewann. Jetzt trat der Gewinner gemeinsam mit Ehefrau Ursula seine Kurzreise an. Begleitet wurde das Ehepaar aus dem Cloppenburger Nordkreis von den befreundeten Mitreisenden Margret Burhorst und den Eheleuten Gertrud und Manfred Halfpap, die sich spontan entschlossen hatten mitzufahren.

Die 4-tägige Schlemmerreise mit dem Rad durch den Landkreis Vechta wurde vom Dehoga-Kreisverband um den Vorsitzenden Ulrich Steinkamp, von lokalen Gastronomen und Hoteliers entlang der Reiseroute sowie den Tourist-Informationen Nordkreis Vechta und Dammer Berge vorbereitet und begleitet.

4-tägige Fahrradtour durch den Kreis Vechta bringt auch kulinarische Entdeckungen mit sich

Nach der Anreise am Freitagabend mit Übernachtung und kräftigendem Frühstück im "Hotel zur Post" Böckmann in Holdorf ging es für die Reisegruppe Schmolke zunächst zum Heidesee und weiter über Grandorf zum erstmals im Jahr 1240 erwähnten, historischen "Hof zu Amtern" in der gleichnamigen Bauerschaft. Etwas später, in Damme, wurden die Gäste dann von Ursula Nordhoff empfangen, die die Radler nicht nur durch die Stadt führte, sondern auch zu einem Gläschen "Räubertrunk" einlud.

Es folgte eine weitere Wegstrecke zu einem der "touristischen Hotspots" im Kreis Vechta, nach Dümmerlohausen. Hier, am Dümmer See mit Blick auf den Olgahafen, servierten Inhaberin Sandra Skrapic und ihr Team vom Restaurant Schomaker eine "Schlemmerreise-Fischplatte" auf der Gartenterrasse.

Rast beim Restaurant Schomaker in Dümmerlohausen. Hier gab es eine Fischplatte. Foto: PrivatRast beim Restaurant Schomaker in Dümmerlohausen. Hier gab es eine Fischplatte. Foto: Privat

Nach der Stärkung ging es über den Dümmer-Deich und folgend über den alten Pickerweg zurück in den Nordkreis Vechta. Im Hotel "Stratmanns" in Lohne wurde am Abend für die 2. Übernachtung eingecheckt. Nach dem Frühstück stand die "Tour de Flur" auf dem Programm. Hier erfuhren die Radler auf einer 20 Kilometer langen Strecke viel Neues zur lokalen Landwirtschaft. Alles Wissenswerte vermittelte Stadtführerin Kathrin Brinkmann vom städtischen Infopunkt. Der Mittagstisch wurde im Hopener Waldstübchen von Carina Serafin serviert.

Am Nachmittag ging es über die Stadt Vechta, das Stoppelmarktgelände und den alten Bahndamm folgend nach Langförden. Dort wurde die imposante Kirche St. Laurentius, der "Langfördener Dom" besichtigt.

Kurzreise führt von Holdorf über den Dümmer nach Vechta und Visbek

Vom Ortszentrum Langfördens ging es weiter nach Hagstedt. Hier befindet sich ein imposantes Naturdenkmal, die weithin sichtbare Trauerbuche. Die weit über 100 Jahre alte Buche bildet mit ihrem Blätterwerk eine Laube mit einem geschlossenen Innenbereich, in dem sich ein Wegekreuz befindet. Den Endpunkt der Reise bildete das Hotel und Restaurant Hogeback in Visbek-Erlte. Dort wurde noch einmal übernachtet, bevor es für die Böseler Reisegruppe wieder nach Hause ging.

Ulla Schmolke zeigte sich begeistert. "Wir hatten nicht mit einer solch schönen Radtour gerechnet." Einen Kurzurlaub auf dem Fahrradsattel durch den Landkreis Vechta mit einem ähnlichen Streckenverlauf könne sie auch selbst organisierenden Radlern empfehlen. Ihr Dank ging an den Dehoga Vechta: "Es war wunderschön. Das war eine Reise, die wir nicht so schnell vergessen werden."

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