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Sonne, Sand und Cocktails: In Damme macht ein Strand auf

Das hat es in der Stadtgeschichte noch nie gegeben. Auf etwa 400 Quadratmetern Fläche laden ab dem 26. Mai Liegestühle und eine Bar zum Verweilen ein. Gastronom Peter Blanke sorgt für Verpflegung.

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Schon jetzt ganz Im Strandfieber: Auf noch mehr Attraktivität der Innenstadt setzen (von links) Claus Boving, Juliane Overmeyer, Peter Blanke, Eva Maria Deutschländer, Martin Enneking und Jürgen Kurzer vom Unternehmen Wübker. Foto: Lammert

Schon jetzt ganz Im Strandfieber: Auf noch mehr Attraktivität der Innenstadt setzen (von links) Claus Boving, Juliane Overmeyer, Peter Blanke, Eva Maria Deutschländer, Martin Enneking und Jürgen Kurzer vom Unternehmen Wübker. Foto: Lammert

Ein Sandstrand mitten in der Dammer Innenstadt? Ein Ort, an dem sich in einer Urlaubsatmosphäre Cocktails, Bier, Wein und antialkoholische Getränke und kleine Speisen genießen lassen? Gibt es in Kürze, genauer ab Christi Himmelfahrt, dem 26. Mai.

Dann öffnet auf der Kolpingstraße auf der Fläche, auf der bis vor kurzem das ehemalige Wohn- und Geschäftshaus Adelmeyer gestanden hatte, der Stadtstrand. Der ist ein Gemeinschaftsprojekt des Handels- und Gewerbevereins (HGV) und des Stadtmarketings.

Aktion soll Attraktivität der Innenstadt weiter steigern

Die Organisatoren versprechen sich durch diese in der Stadtgeschichte bislang einzigartige Aktion eine weitere Steigerung der Aufenthaltsqualität in der Innenstadt. Die Idee, einen Ort für die Entspannung in der Innenstadt zu schaffen, kam Anfang des Jahres im Stadtmarketing auf.

"Wir wollten gerne eine brachliegende Fläche in der Innenstadt zu einem attraktiven Aufenthaltsort umfunktionieren", sagt die City-Managerin Eva Maria Deutschländer. Juliane Overmeyer vom Steinfelder Unternehmen Overmeyer Event schlug die Kolpingstraße vor. Die Eigentümerin der ins Auge gefassten Fläche, Bettina Koch, habe das Areal kostenlos zur Verfügung gestellt, sagt Claus Boving vom Organisationsteam.

Nach dem Auftakt entwickelte das Projekt eine gewisse Eigendynamik

Und dann entwickelte das Projekt eine gewisse Eigendynamik. Das Unternehmen Wübker erklärte sich bereit, die vom Kieswerk Schweger Moor kostenlos zur Verfügung gestellten 150 Tonnen Sand anzufahren und auf dem rund 400 Quadratmeter großen Areal zu verbauen und nach dem Ende der Aktion am 31. August auch wieder abzutransportieren – ebenfalls, ohne dafür Kosten geltend zu machen.

Martin Enneking und seine Mitarbeiter vom Baumschulgarten Enneking sorgen unter anderem für Pflanzen und Dekorationsmaterialien. Overmeyer wird die für die Gastronomie benötigten Sachen wie eine Theke ebenso zur Verfügung stellen wie zum Beispiel Liegestühle und Stretchtents, die als Sonnenschutz dienen.

Getränke gibt es an einer Hütte

Zudem wird für die Getränkeausgabe eine Hütte auf dem Areal stehen. Mit Hilfe der Stiftung Rückenwind wird eine Spielecke für Kinder aufgebaut.

Die Bewirtschaftung hat Peter Blanke, Chef des Restaurants Esswerks, übernommen. Ursprünglich sei geplant gewesen, dass sich mehrere Gastronomen die Bewirtschaftung teilen. Doch das sei am Personalmangel gescheitert.

Zunächst ist vorgesehen, dass der Stadtstrand jeweils von donnerstags bis sonntags geöffnet ist. Donnerstag und freitags sind 17 bis 22 Uhr ins Auge gefasst. Die Öffnungszeiten an den Wochenenden sind noch offen.

Ein Logo als Sponsor gibt es für 300 Euro

Zudem haben sich die Organisatoren ein Spendenkonzept überlegt. Für 300 Euro können HGV-Mitglieder das eigene Firmenlogo auf einer am Eingang zum Stadtstrand stehenden Sponsorentafel platzieren. Im Gegenzug dürfen sie den Stadtstrand für ihre Mitarbeiter und Geschäftskunden ab einer Zahl von 30 Personen exklusiv an einem Montag, Dienstag oder Mittwoch mieten.

Kleinere Betriebe könnten einen Beitrag von 150 Euro aufbringen, sich mit anderen Betrieben zusammentun und dann ebenfalls gemeinsam auf dem Stadtstrand feiern, sagt Eva Maria Deutschländer.

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