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Soestebad-Team blickt optimistisch in die Zukunft

"Man merkt, dass die Menschen wieder länger bleiben und anders schwimmen gehen", erklärt Betriebsleiter Kai Sudowe. Ein Fokus liegt weiter auf den Kursen für Schwimmanfänger.

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Alles im Blick: Soestebad-Leiter Kai Sudowe freut sich auf die Sommersaison. Foto: Hermes

Alles im Blick: Soestebad-Leiter Kai Sudowe freut sich auf die Sommersaison. Foto: Hermes

Mit Optimismus blickt Kai Sudowe auf die kommenden Monate im Cloppenburger Soestebad, im Gespräch mit OM-Online zog der Betriebsleiter außerdem ein Fazit zum vergangenen Winter. "Die Gäste hatten Verständnis und haben die Corona-Vorgaben gut angenommen, unter anderem gab es online buchbare Zeitfenster", erklärt Sudowe.

Anfang März sei schließlich gelockert worden, aktuell gebe es keine Einschränkungen mehr. "Ich trage noch weiterhin die Maske, wo es sinnvoll ist", so der Betriebsleiter weiter. Aber man spüre unter den Mitarbeitern und auch bei den Gästen eine gewisse Aufbruchstimmung. So zeige der Trend bei den Besucherzahlen nach oben. Ein Monat mit rund 12.000 Gästen sei solide, in guten Sommermonaten seien durchaus bis zu 15.000 Besucher möglich. Zudem gebe es eine vermehrte Nachfrage von Schulen, sie wollen den Unterricht im Soestebad wieder aufnehmen.


Besucherzahlen im Soestebad 2022

  • Januar: 11.120 Gäste.
  • Februar: 10.102 Gäste.
  • März: 12.620 Gäste.
  • April (bis 22.4.): 8.884 Gäste.

Ein Fokus lag in der Vergangenheit auf den Kursen für Schwimmanfänger und das soll laut Sudowe auch so bleiben: "Wir befinden uns in einem guten Austausch mit den Cloppenburger Vereinen und wollen viele Kurse ermöglichen". Die Einteilung der Wasserzeiten sei jedoch eine große Herausforderung, möglicherweise könne auch noch eine größere Aktion in den Sommerferien angeboten werden. Dies sei allerdings erst noch Gegenstand des nächsten Gesprächstermins.

Im vergangenen Jahr wurden vor den Sommerferien 192 Kinder direkt von Soestebad-Mitarbeitern geschult. In der schulfreien Zeit haben die Vereine weitere 72 Kinder in den Kursen trainiert, während nach den Ferien nochmals 138 Kinder erneut vom Soestebad angeleitet wurden. "Es gibt weiterhin einen hohen Bedarf, die Wartelisten sind allerdings nicht komplett belastbar", sagt Sudowe. Einige Teilnehmer hätten zwischenzeitlich bereits andere Angebote wahrgenommen und demnach keinen Bedarf mehr.

Kindern die Angst vor dem Wasser nehmen

Unterdessen habe sich abgezeichnet, dass das Niveau zum Start im Vergleich zu Kursen vor der Pandemie niedriger liegt. Der Betriebsleiter vermutet, dass viele Kinder aufgrund von Badschließungen wegen Corona noch gar nicht so wirklich mit Wasser in Berührung gekommen sind. "Man sollte gemeinsam mit seinen Kindern auch einfach so schwimmen gehen und so eine mögliche Angst vor dem Wasser früh abbauen. Das lohnt sich", richtet Sudowe einen Appell an Eltern. Dies würde zudem die Arbeit in den Kursen enorm erleichtern.

Neben den Anfängerkursen werden weitere Angebote nun wieder hochgefahren. So waren die Baby-Kurse gleich ausgebucht und auch die Aqua-Fitness soll demnächst wieder starten. Der Fokus liege zunächst aber auf den Kursen für Anfänger. "Man merkt, dass die Menschen wieder länger bei uns bleiben und anders schwimmen gehen. Während der Pandemie-Hochphase hat es durchaus Vorsicht und Sorgen gegeben", sagt Sudowe. Der Besuch sei allerdings sehr sicher und außerhalb der Stoßzeiten in den Morgen- und Abendstunden gebe es auch genügend ruhigere Zeitfenster.

Fit für den Sommer: Die Mitarbeiter wie Maik Tensing bereiten das Bad vor, hier wird das Fugenmaterial eingewässert. Foto: HermesFit für den Sommer: Die Mitarbeiter wie Maik Tensing bereiten das Bad vor, hier wird das Fugenmaterial eingewässert. Foto: Hermes

In einem nächsten Schritt wird die Freibadsaison am 29. April eröffnet, unter anderem soll ein Hindernisparcours im Wasser aufgebaut werden. Dabei helfen sollen die jungen Teilnehmer des Zukunftstages, der am Vortag über die Bühne geht. Derzeit werden noch die Außenflächen des Geländes vorbereitet, die Besucher erwarten unter anderem auch neue Sonnensegel.

Gemeinsam mit dem Team freue sich Sudowe nun auf die kommenden Monate. Wie der Herbst und Winter dann aussehen werden, sei völlig ungewiss. Er hoffe zumindest, dass es keine Coronawelle gebe wie zuletzt. "Die vergangenen zwei Jahre waren für viele Menschen schwer. Deshalb ist es gut, dass jetzt wieder ein bisschen mehr Normalität herrscht". Ein immer wiederkehrendes Thema bleibt die Gastronomie im Bad. "Wir sind weiter auf der Suche nach einem Partner und mit den steigenden Zahlen gibt es ja auch Bedarf. Interessenten können sich gerne melden", sagt der Betriebsleiter abschließend.

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