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So wird der Dinklager Friedhofsschatz aufgeteilt

Eine Bürgerstiftung und das Friedhofswesen sollen Geld erhalten. Der Stadtrat hat dafür den Weg frei gemacht. Wert ist der Fund mittlerweile etwa 800.000 Euro.

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Symbolfoto: J. Scholz

Symbolfoto: J. Scholz

Nun ist amtlich, was mit dem Dinklager Friedhofsschatz passieren wird: Der Fund mit einem Wert von mittlerweile fast 800.000 Euro soll aufgeteilt werden. Der Dinklager Stadtrat hat in seiner jüngsten Sitzung beschlossen, dass 60 Prozent des Geldes in eine noch zu gründende, gemeinnützige Bürgerstiftung eingezahlt werden sollen.  40 Prozent sollen dem Friedhofswesen zugutekommen. Sprich: Das Geld soll in die Infrastruktur der 3 Friedhöfe investiert werden.

Zuvor hatte die Stadtverwaltung vorgeschlagen, dass das Geld in sozialen und gemeinnützigen Vorhaben in Dinklage eingesetzt wird. Die Verwaltung wollte das Geld zu gleichen Teilen auf das Friedhofswesen sowie die Bürgerstiftung aufteilen. Nach Diskussionen hat der Finanzausschuss in seiner jüngsten Sitzung dem Rat empfohlen, das Geld im Verhältnis 60 zu 40 Prozent aufzuteilen. Diesem Beschlussvorschlag ist der Stadtrat nun einstimmig gefolgt.

Unter anderem Claudia Bausen vom Bürgerforum hatte in der Finanzausschuss-Sitzung Bedenken geäußert. Die Aufteilung des Schatzes sei verfrüht, da der Finder Josef Arlinghaus noch klagen könne. Arlinghaus hatte im Jahr 2016 insgesamt 105.000 Euro Bargeld und 450 Krügerrandmünzen  entdeckt. Die Stadtverwaltung betonte hierzu erneut in der Stadtratssitzung, dass damit "kaum zu rechnen" sei. Einen Einspruch seitens der Ratsmitglieder gab es dagegen im Stadtrat nicht.

Die Politik hatte nach eigenen Angaben handeln müssen, da die einst von der Stadt und der katholischen Kirchengemeinde St. Catharina unterzeichnete Verjährungserklärung bis zum 31. Dezember 2021 befristet sei. Mit der neuen Bürgerstiftung sollen zukünftig Projekte in Dinklage gefördert werden, die von Bürgerinnen und Bürgern getragen werden.

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