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So spart die Gemeinde Visbek Energie

Wie in jeder Kommune wird auch in Visbek am Thermostat gedreht. So ist es beispielsweise im Hallenbad ein paar Grad kühler geworden.

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Symbolfoto: dpa/Dittrich

Symbolfoto: dpa/Dittrich

Die aktuelle Energiekrise zwingt zum Sparen. Diese Maßnahmen ergreift die Gemeinde Visbek. Ein Überblick:

Die Wassertemperatur im Visbeker Hallenbad wurde von 31 Grad Celsius auf 26 Grad Celsius gesenkt, wie die Verwaltung auf Nachfrage mitteilt. Den Warmbadetag gebe es bereits seit März 2022 nicht mehr. Wie Bürgermeister Gerd Meyer in der jüngsten Gemeinderatssitzung wissen ließ, verzeichne die Verwaltung für das Hallenbad eine enorme Energiepreissteigerung im Vergleich zum Vorjahr: mehr als doppelt so hohe Kosten. Für das kommende Jahr gebe es die Prognose einer mehr als Verdreifachung. Es werde an einer Lösung, um dies aufzufangen, gearbeitet.

In den Sporthallen beträgt die Raumluftmindesttemperatur bereits 17 Grad Celsius, sodass nicht gehandelt werden muss, so die Verwaltung weiter.

Ab 23 Uhr gehen die Lichter aus

Zur Beleuchtung heißt es, dass die Nachtschaltung der Straßenbeleuchtung bereits aktiv sei, das heißt, die Straßenbeleuchtung geht um 23 Uhr aus. Gefahrenpunkte werden allerdings weiterhin beleuchtet. Alle Zeitschaltuhren seien zudem auf ihre Funktionstüchtigkeit hin überprüft worden.

Grundsätzlich habe die Gemeinde Visbek in den vergangenen Jahren bereits viel getan, um die Energiekosten gering zu halten beziehungsweise zu senken, wird betont, beispielsweise durch die Installation von LED-Beleuchtung in den gemeindeeigenen Liegenschaften und die Umrüstung auf LEDs in den Straßenlaternen.

Zum 1. September wurde laut Verwaltung am Rathaus die Außenbeleuchtung ausgestellt, die Flure im Rathaus werden zudem nicht mehr geheizt. Die Brunnen vor dem Rathaus und im Park in Rechterfeld sind abgeschaltet. An den Schulen bleibe die Außenbeleuchtung allerdings in Betrieb, um Vandalismus vorzubeugen.

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