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So sieht die Neu-Auflage des Molberger Pfarrfestes aus

Nach mehr als 15  Jahren wird das Pfarrfest in der Gemeinde Molbergen neu aufgelegt. Anfang September laden Kirchengemeinde und Vereine in den Pfarrgarten ein.

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Freuen sich auf den 4. September: Die Kindergärten der Molberger Kirchengemeinde, die Mitglieder des Festausschusses sowie Pastor Uwe Börner, Pater Jineesh und Pater Rijo. Foto: Hoff

Freuen sich auf den 4. September: Die Kindergärten der Molberger Kirchengemeinde, die Mitglieder des Festausschusses sowie Pastor Uwe Börner, Pater Jineesh und Pater Rijo. Foto: Hoff

Mehr als 15 Jahre ist das letzte Pfarrfest her. Nicht ohne Grund. "Die Organisation ist sehr aufwendig und mit der Zeit waren immer weniger Vereine bereit, sich zu beteiligen", erklärt Pastor Uwe Börner von der Molberger Kirchengemeinde St. Johannes Baptist. Doch jetzt soll es eine Neu-Auflage geben.

Birgit Werrelmann hatte schon bei ihrer Wahl zur Pfarreiratsvorsitzenden angekündigt, das Fest aufleben lassen zu wollen, "um das Miteinander wieder mehr zu fördern", erklärt sie. Bereits 2019 hatte sich ein Festausschuss (bestehend aus Ulrike Bley, Maria Schrand, Christin Bohmann, Christa Thöben, Birgit Werrelmann und Uwe Börner) gebildet, der bereits erste Vorarbeiten für einen Neustart geleistet hatte. Aber dann kam Corona. Nach drei Verschiebungen ist es am 4. September (Sonntag) nun endlich so weit. 

Pfarrfest ist gleichzeitig auch Testlauf

"Wir starten bei gutem Wetter um 10.30 Uhr mit einer Festmesse im Molberger Pfarrgarten", berichtet Börner und ergänzt: "Im Anschluss geht es mit dem offiziellen Programm los." Das Pfarrfest soll den Besuchern auch die Gelegenheit bieten, sich den neuen Saal des Pfarrheims anschauen zu können. "Viele haben ihn noch gar nicht gesehen, coronabedingt", sagt der Seelsorger.

Er betrachtet das diesjährige Pfarrfest als Testlauf für die Infrastruktur. "Hinterher werden wir wissen, was uns noch fehlt, Lücken in der Organisation oder im Inventar werden aufgedeckt, die wir für die kommenden Jahre schließen können", ist sich Börner sicher. Trotz der vielseitigen Angebote solle das Pfarrfest eher in einem kleinen Rahmen stattfinden, ohne großes Zelt, dafür aber mit Tischen und Stühlen. Das Ende ist für 18 Uhr vorgesehen.

Kinder können sich schminken lassen

Zahlreiche Gruppen und Vereine aus der Gemeinde werden sich an dem Fest beteiligen. Darunter zwei Liturgiekreise, die Landjugend, ein Familien-Gottesdienstkreis, der Basarkreis, mehrere Familienkreise, der Gemeinde- und Familienausschuss des Pfarreirats, die Seniorengemeinschaften in Peheim und Molbergen, Messdiener und die Kolpingsfamilie. Zudem wollen die Musikvereine und Chöre ein Ständchen bringen, die Landfrauen organisieren die Kaffeetafel im Pfarrsaal und das Deutsche Rote Kreuz ist für das Mittagessen zuständig.

Die Kinder können sich lustige Motive aufs Gesicht schminken lassen, sich beim Torwandschießen ausprobieren, basteln oder sich auf einer Hüpfburg austoben. Der Kolpingverein bietet die Aktion "Nägel einschlagen" an, beim Stand des Kapellenvereins Grönheim können die Besucher Baumscheiben sägen. Ein Basar lädt zum Stöbern ein und neben Leckereien wie Kuchen, Erbsensuppe, Nudeln mit Bolognese und Bratwurst wird es auch noch eine Candybar geben.

Erlös kommt Sanierung des alten Pfarrsaals zugute

Das Motto des Fests: "Unsere Pfarrei ist bunt". Damit wollen die Organisatoren zum Ausdruck bringen, "dass wir als Menschen alle unterschiedlich und bunt sind. Aber wir wollen auch zeigen, wie lebendig unsere Kirchengemeinde ist", sagt Uwe Börner. Für die Menschen sei es wichtig, endlich wieder ein Miteinander zu erleben, betont Werrelmann. Außerdem setze so ein Fest "neue Kräfte frei. An so einem Tag können wir den Menschen gezielt zeigen, welche Gruppen es in unserer Gemeinde gibt und sie miteinander in Verbindung bringen". 

Der Erlös des Pfarrfests soll der Sanierung des alten Pfarrsaals zugute kommen. "Damit profitieren alle Mitglieder der Gemeinde Molbergen davon", ist sich Werrelmann sicher. Dem Musikverein wird nämlich, als Beispiel, zukünftig der große Saal für Proben zur Verfügung gestellt. Für die Musiker ist das ein großer Gewinn, denn dadurch bekommen sie endlich eine Möglichkeit, ihre Instrumente entsprechend lagern zu können. Die Landjugend und die Messdiener dürfen nach der Sanierung den kleinen Saal nutzen.

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