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So lief "Die Stapelshow" für Jörg Runnebom und Hartwig gr. Hackmann

Zur Prime Time auf ProSieben stellten die Männer aus Rüschendorf und Mühlen ihr ruhiges Händchen unter Beweis. Am Ende meisterte das Duo fünf Stapel-Spiele – und gewann 10.000 Euro.

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Alles eine Frage der Übung! Oder doch nicht? Jörg Runnebom (links) und Hartwig gr. Hackmann hatten vor ihrem Auftritt in der ProSieben-"Stapelshow" nicht extra geprobt. Trotzdem gelang es ihnen, 16 Sushi-Gerichte übereinander zu stapeln. Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

Alles eine Frage der Übung! Oder doch nicht? Jörg Runnebom (links) und Hartwig gr. Hackmann hatten vor ihrem Auftritt in der ProSieben-"Stapelshow" nicht extra geprobt. Trotzdem gelang es ihnen, 16 Sushi-Gerichte übereinander zu stapeln. Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

Wer hoch stapelt, gewinnt – so lautet das einfache Prinzip einer neuen Unterhaltungssendung auf ProSieben. Mittendrin bei der "Stapelshow" waren am Samstagabend Jörg Runnebom aus Mühlen und der Rüschendorfer Hartwig gr. Hackmann. Das Duo bewies ein ruhiges Händchen, meisterte fünf Stapel-Spiele – und gewann 10.000 Euro.

Bei der Show mit Moderator Matthias Opdenhövel stapeln die Teams alles, was man sich vorstellen kann – und manches, das unvorstellbar scheint: brennende Briketts, Sektflaschen, Seifenblasen, Couchtische, Cornflakes, Zuckerwürfel mit dem Mund, Verkehrshütchen auf einem Bagger und, und, und. Das natürlich immer unter Zeitdruck und mit der Option, zweimal einen einminütigen Joker einzusetzen. Erreichen die Teams die Gewinnstufe von 10.000 Euro, dürfen sie das Geld behalten. Zu gewinnen gibt es bis zu 100.000 Euro.

Das Duo aus dem Landkreis Vechta war aufgrund von Runneboms Kontakten – der Außendienstler hat schon mehrfach an TV-Shows als Kandidat teilgenommen – angefragt und nach einem überzeugenden Bewerbungsvideo ausgewählt worden. Einen Einspieler drehten die Männer bei Sport Dauny in Lohne und Zerhusen Kartonagen in Damme. Die TV-Aufzeichnung fand im Dezember unter strengen Corona-Regeln in den MMC-Studios in Köln statt.

Volle Konzentration bei Hartwig gr. Hackmann. Foto: ProSiebenJulia FeldhagenVolle Konzentration bei Hartwig gr. Hackmann. Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

Eigentlich hatten sich Runnebom und gr. Hackmann auf eine längere Wartezeit eingestellt. "Doch plötzlich hieß es: Ihr seid sofort dran." Ein Tor öffnete sich, die beiden Hochstapler hielten einen kurzen Plausch mit Opdenhövel – und dann ging es auch schon los. 

Erste Aufgabe war es, 17 Tupperdosen in 6 Minuten übereinander zu stapeln. "Da sind wir fast schon rausgeflogen", berichtet gr. Hackmann. Das Problem war, dass die Deckel der Dosen nicht richtig schlossen und dadurch eine Unwucht ins Gebilde kam. Schließlich klappte es aber doch.

Das Duo ergänzt sich bei den Aufgaben glänzend

Auch die Europaletten, die jeweils auf drei kleinen Bechern übereinander gestapelt werden sollten, waren dank der Fahrkünste des Rüschendorfers kein großes Problem. Auch Kommentator Elmar Paulke, der zwischendurch immer wieder einen schlauen Spruch abließ, konnte die beiden Männer nicht aus der Ruhe bringen.

Die nächste Aufgabe trug den Titel "Das Labor". Runnebom sagt: "Da haben die voll den Hermann von gemacht." Auf einer Stele musste er zehn Kürbiskerne stapeln. Als der Mühler die Herausforderung bereits bewältigt hatte, bot ihm Opdenhövel 2500 Euro in bar, wenn er einen weiteren Kürbiskern auf dem Turm platziert. Falls es nicht gelänge, wäre das Team draußen. "Das habe ich nicht gemacht. Ich hatte einen Tatter."

Beim vierten Spiel ging es darum, 16 unterschiedliche Sushi-Gerichte auf einem sich bewegenden Förderband zu stapeln. "Hartwig hat gestapelt, ich war der Hiwi", gibt Runnebom unumwunden zu.

Im Labor musste Jörg Runnebom beim Stapeln von Kürbiskernen ein ganz ruhiges Händchen beweisen. Foto: ProSiebenJulia FeldhagenIm Labor musste Jörg Runnebom beim Stapeln von Kürbiskernen ein ganz ruhiges Händchen beweisen. Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

Dann musste das Duo sieben Waschschwämme stapeln. Es galt, die Reinigungsartikel mit einem Staubsauger anzusaugen und über eine festgelegte Strecke zu transportieren. Runnebom betätigte den Staubsauger und musste darauf achten, im richtigen Moment das Gerät abzuschalten. Das klappte anfangs nicht. "Da gab es einen kleinen Einlauf", schmunzelt gr. Hackmann in der Rückschau.

Die Aufgabe gelang – und das Duo hatte 10.000 Euro sicher. Nach einem kurzen Verbalscharmützel zwischen Opdenhövel und gr. Hackmann, der mit ernster Miene erklärte, jetzt wolle er aufhören, ging es darum, 100 Wäscheklammern übereinander zu stapeln. Da waren die beiden Männer mit ihrem Latein am Ende. "Wir hatten einfach keine Idee, welche Technik funktioniert", gesteht Runnebom.

Ein Selfie mit Schäfer Heinrich als Highlight

Den Freunden hat die TV-Erfahrung gefallen. Und etwas Zählbares ist dabei ja auch herausgekommen. Damit ist aber nicht nur das Geld gemeint, denn: Gr. Hackmann lernte eine Ballermann-Sängerin kennen, die der Unternehmer nun für die nächste Firmenfeier gebucht hat. Außerdem gelang ihm – sein persönliches Highlight – ein Foto mit Schäfer Heinrich, den er Backstage auf dem Flur traf.

Und Runnebom? Der Mühler hat schon die nächsten Anfragen für TV-Shows erhalten, unter anderem mit Joko & Klaas auf ProSieben. Langweilig wird's dem hochgewachsenen Wuschelkopf also nicht.

Volle Konzentration: Jörg Runnebom (links) und Hartwig gr. Hackmann versuchen sich am Schwämmeturm. Foto: ProSiebenJulia FeldhagenVolle Konzentration: Jörg Runnebom (links) und Hartwig gr. Hackmann versuchen sich am Schwämmeturm. Foto: ProSieben/Julia Feldhagen

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