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So lief die Internationale Wanderung rund um Dinklage

An der 51. Auflage nahmen natürlich auch wieder Gäste aus den Niederlanden teil. Ein anderer Teilnehmer verabschiedete sich derweil nach 43 Wanderungen.

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Die Wandergruppe ist zufrieden: Das Organisationsteam (von links) Paul Kröger, Mechthild Kröger, Angelika Morthorst, Maria Taphorn und Angela Stromann. Foto: Gerwanski

Die Wandergruppe ist zufrieden: Das Organisationsteam (von links) Paul Kröger, Mechthild Kröger, Angelika Morthorst, Maria Taphorn und Angela Stromann. Foto: Gerwanski

500 (Rad-)Wanderer an 2 Tagen, dazu zahlreiche Besucher beim Großen Mühlenfest an der Schweger Mühle: Es war für die Teilnehmer ein großartiges Wochenende, das die Wandergruppe im Dinklager Heimatverein bei der 51. „Internationalen Wanderung und Radwanderung rund um Dinklage“ auf die Beine gestellt hat. „Es herrschte eine tolle Stimmung und die Wandertouren waren klasse“, stellte Mitorganisatorin Angelika Morthorst aus dem Leitungsteam der Wandergruppe fest.

Das Leitungsteam, zu dem neben Angelika Morthorst auch Mechthild Kröger, Paul Kröger, Angela Stromann und Maria Taphorn zählen, verzeichnete 250 Wanderer am Samstag und 280 Teilnehmer am Sonntag. Was bedeutet, dass einige Wanderer an beiden Tagen mitmachten. Die Strecken konzentrieren sich Richtung Südkreis und Lohne. Sie waren zwischen 10 und 38 Kilometer lang, je nach Tag variierte das etwas.

Stammgast: Walter von Erkelens aus den Niederlanden ist seit über 30 Jahren in Dinklage dabei. Foto: GerwanskiStammgast: Walter von Erkelens aus den Niederlanden ist seit über 30 Jahren in Dinklage dabei. Foto: Gerwanski

Auf Schusters Rappen waren eher wenige Teilnehmer unterwegs, die Mehrzahl kam per Rad, davon recht viele mit ihrem E-Bike. Die meisten Wanderer kamen aus der näheren Umgebung, aber auch Teilnehmer aus Menslage oder Bersenbrück waren dabei. Nicht zu vergessen eine achtköpfige Gruppe aus den Niederlanden: Seit mehr als 30 Jahren kommt Walter von Erkelens aus dem Nachbarland zu den Wandertagen nach Dinklage.

Viele Wanderer seit Jahrzehnten dabei

„Wir sind ja alle älter geworden“, sagt der mittlerweile 74-Jährige, der in Mill (20 Kilometer von Nijmegen entfernt) wohnt. Zweimal 10 Kilometer ist er an diesem Wochenende gewandert. Früher, ja, da waren es dann eher 25 Kilometer pro Tour. „Es ist die schöne Natur“, sagt von Erkelens über seine Begeisterung am Wandern, „und es ist die Freundschaft zu anderen Wanderern“. Gerne berichtet er über seine zahlreichen Wandertouren, auf denen einer dem anderen Tipps über andere Wanderveranstaltungen gab und immer wieder neue Regionen kennengelernt wurden.

Hermann Staffhorst hingegen nahm in diesem Jahr nur am Mühlenfest teil. Nach 43-maliger Teilnahme verabschiedete er sich persönlich von den Organisatoren. Als Abschiedsgeschenk überreichte er ein Album, in das er übersichtlich viele Informationen über die vergangenen Veranstaltungen einsortiert hat.

Bäcker kommen ins Schwitzen

Ins Schwitzen kamen bei dem schönen Wetter jedoch nicht nur die Wanderer und Radwanderer. Hoch her ging es in der Backstube an der Schweger Mühle. Ein Team von fünf Bäckern, darunter drei Hobbybäcker, hatte den alten Steinofen in Betrieb genommen. „Hier backen wir nach traditioneller Art“, berichtet Norbert Hartong vom Freundeskreis Schweger Mühle, der sich erstmals an der Organisation des Abschlussfestes beteiligte.

In früheren Zeiten sei überwiegend Schwarzbrot gebacken worden. „Wir haben heute Zwiebelbrot, Rosinenbrot, Mühlensteinbrot und Dinkelbrot gebacken.“ Alles in allem dürften es über den Tag hinweg wohl 300 Brote gewesen sein, die auch zügig verkauft wurden.

Verkauften mehr als 300 Brote: Zu den fleißigen Bäckern gehören (von links) Andreas Cholewa, Norbert Butwil, Heinz Klumpe und Norbert Hartong. Foto: GerwanskiVerkauften mehr als 300 Brote: Zu den fleißigen Bäckern gehören (von links) Andreas Cholewa, Norbert Butwil, Heinz Klumpe und Norbert Hartong. Foto: Gerwanski

„Das Fest war klasse“, resümierte Angelika Morthorst. „Wandern bedeutet, die Seele baumeln zu lassen“, sagt sie. „Man kann beim Wandern abschalten. Am Ende ist man zwar K.o., aber man ist zufrieden.“ Somit dürfte die 51. Veranstaltung nicht die letzte gewesen sein. Und wie man hörte, freuen sich schon recht viele auf das Wiedersehen mit ihren Freunden im nächsten Jahr.

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