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So ist die Cloppenburger 7-Tage-Inzidenz in den (bundesweiten) Keller gerauscht

Das RKI meldet am Dienstag einen der bundesweit niedrigsten Werte für den Landkreis Cloppenburg. Zum Vergleich: Die Inzidenz im Kreis Vechta ist fast doppelt so hoch.

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Symbolfoto: dpa

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Die Kurve der 7-Tage-Inzidenz im Landkreis Cloppenburg sinkt bereits seit dem 21. Juli. Doch in den letzten Tagen geht sie steil nach unten. Das Robert-Koch-Institut (RKI) meldet am Dienstag für den Kreis Cloppenburg einen Wert von 255,5. Die Berechnung basiert laut RKI-Angaben auf 441 nachgewiesenen und gemeldete Neuinfektionen in den letzten 7 Tagen.

Das ist in Niedersachsen der mit Abstand niedrigste Wert. Zum Vergleich: Der zweitniedrigste Wert wird für die Stadt Osnabrück mit 361,1 gemeldet. Doch auch im bundesweiten Vergleich ist der am Dienstag gemeldete Wert extrem niedrig. Lediglich 6 Landkreise können eine niedrigere 7-Tage-Inzidenz vorweisen – allen voran der Landkreis Sömmerda (Thüringen) mit 193,9. Er ist bundesweit der einzige Landkreis, der unter der 200er-Marke bleibt.

Im Nachbarlandkreis Vechta stellt sich die Lage etwas anders dar: Auch hier ist die 7-Tage-Inzidenz seit dem 22. Juli deutlich rückläufig. Das RKI meldet am Dienstag hier allerdings eine 7-Tage-Inzidenz  von 497,6 - basierend auf 715 nachgewiesenen Coronafällen binnen einer Woche. Im Vergleich zur Cloppenburger Inzidenz ist der Wert also fast doppelt so hoch. Berücksichtigt werden muss dabei allerdings die Ausgangslage Ende Juli. Während die Inzidenz im Kreis Cloppenburg am 22. Juli bei 553,8 lag, meldete das RKI für Vechta am selben Tag eine Inzidenz von 977,7.

Am Mittwoch werden die aktuellen Corona-Zahlen im Rahmen eines wöchentlichen Updates aus den beiden Kreishäusern in Cloppenburg und Vechta erwartet. Aus den Zahlen lässt sich dann ableiten, wie der weitere Trend bei den Infektionszahlen vor Ort ist. Darauf hingewiesen werden muss nämlich auch, dass in der Vergangenheit Störungen in der Meldekette dafür gesorgt haben, dass seitens des RKI niedrige Inzidenzen ausgewiesen wurden, tatsächlich aber beim Gesundheitsamt vor Ort deutlich mehr neue Infektionsfälle vorlagen.

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