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So hat die Stadt Dinklage ihr "Eingangstor" aufgehübscht

Rund um die Brücke in der Wiek wurden einige Projekte umgesetzt. Jetzt sind alle Arbeiten beendet – und die Verwaltung ist zufrieden.

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Hier ist jetzt vieles in einem besseren Zustand: Die Brücke In der Wiek ist neu, die Straße Richtung Bockhorster Moor neu asphaltiert und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen. Foto: Böckmann

Hier ist jetzt vieles in einem besseren Zustand: Die Brücke In der Wiek ist neu, die Straße Richtung Bockhorster Moor neu asphaltiert und Sitzgelegenheiten laden zum Verweilen. Foto: Böckmann

Die Brücke und die Straße „In der Wiek“ in Dinklage ist eine wichtige Verbindung zwischen dem gleichnamigen Stadtteil und dem Bockhorster Moor. Das Eingangstor zur Stadt zu erneuern und gleichzeitig aufzuwerten – das war das Ziel der Verwaltung vor Beginn der ersten Arbeiten im Frühjahr 2020.

Jetzt sind die kleinen und größeren Maßnahmen beendet, der Straßenabschnitt In der Wiek/Bockhorster Moor bis zur Einmündung Kastanienallee ist fertiggestellt. Die Stadt Dinklage zieht ein positives Fazit. Es gebe viel Neues, berichtet Anne Miosga vom Dinklager Amt für Hoch- und Tiefbau in einer Pressemitteilung der Stadt. Denn es sei nicht nur die Brücke saniert worden. Viel mehr sei passiert.

Die alte, vorherige Brücke aus dem Jahr 1961 war marode

Zuletzt hatten jetzt die Gärtner der Firma Gröne die neuen Baumbeete (vom Dinklager Ring aus kommend) bepflanzt. Mitte Januar war der Straßenabschnitt endgültig neu asphaltiert. Im vergangenen Jahr war bereits die alte Brücke über den Hopener Mühlenbach in der Straße „In der Wiek“ abgerissen worden. Sie wurde durch ein neues Brückenbauwerk ersetzt. Der Grund: Die alte, vorherige Brücke aus dem Jahr 1961 war marode und auch nicht mehr für den Schwerlastverkehr zugelassen.

Neue Baumbeete hübschen die Straße Bockhorster Moor auf. Foto: Stadt Dinklage  WestermannNeue Baumbeete hübschen die Straße Bockhorster Moor auf. Foto: Stadt Dinklage / Westermann

Im Rahmen des Brückenneubaus wurde der Hopener Mühlenbach im vergangenen Jahr für die Gewässerökologie umgestaltet. Denn es wurde ein Hochwasser-Retentionsraum geschaffen. Damit sind seitlich an Flüssen und Bächen gelegene Flächen gemeint, auf denen sich bei Hochwasser das Wasser ausbreiten kann. Zudem wurden Wasserbausteine modelliert, um Flachwasserzonen für diverse Amphibien zu schaffen. Das zuvor geradlinig verlaufene Bachbett ist nach der Umgestaltung nun leicht geschwungen. Die Sohlgleite besteht aus einer regelmäßigen Abfolge von Aufstiegs- und Ruhebecken. Damit kommt mehr Leben in das Bachbett. 

Mit dem Neubau des Brückenbauwerks durch die Firma Mittelweser, die auch für den Abriss der alten vorhandenen Eisenbahnbrücke verantwortlich zeichnete, wurden auch weitere Maßnahmen zum Naturschutz umgesetzt.  So konnten im Bereich des Hopener Mühlenbachs Eisvogelröhren mit Brutkessel eingebracht werden. Diese werden nach Auskunft Miosgas auch bereits angenommen. Darüber hinaus verfügt nun der Bereich unter der Brücke über Nisthilfen für Rauch- und Mehlschwalben. Hier arbeitete die Stadt eng mit dem Verein Pro Natura zusammen. 

Umgelegt und neu asphaltiert wurde Radweg auf dem alten Bahndamm zwischen Dinklage und Lohne. Außerdem wurden an der Brücke neue Sitz- und Liegegelegenheiten geschaffen. Eine kleine Infotafel steht dort ebenfalls. Die Baukosten für alle Projekte (ohne Ingenieursleistungen) bezifferte die Stadt Dinklage auf 764.000 Euro.  

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