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Skatepark soll auf Gelände der Rollsportanlage entstehen

Die Mehrheit des Barßeler Ausschusses spricht sich für den Standort aus. Das  Projekt soll 2023 umgesetzt werden.

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Alles neu: Auf der alten Rollsportanlage entsteht bald ein Parcours mit Rampen und Hindernissen. Foto: Passmann

Alles neu: Auf der alten Rollsportanlage entsteht bald ein Parcours mit Rampen und Hindernissen. Foto: Passmann

Auf dem Gelände des Schulzentrums in Barßel, direkt neben dem Sportpark soll er nun kommen: der erste Skatepark in der Gemeinde Barßel. Darauf haben sich die Mitglieder des Ausschusses für Wirtschaft, Planung und Umwelt auf ihrer Sitzung am vergangenen Mittwochabend im Pfarrheim Barßel verständigt.

Im Rahmen der Standortsuche hatten sich die Verantwortlichen zuvor zusammen mit dem Initiator des Skateparkprojektes, Michael Bohnen, den Skatepark in Papenburg angeschaut. „Den Standort bei der IGS halten wir insbesondere auch gut geeignet, da die IGS Barßel davon profitiert. Die Schule möchte diese Sportart in den Schulsport mit integrieren“, erklärte Bürgermeister Nils Anhuth. Zudem spreche die Nähe zum Ort, zum Hallenbad und zum Jugendzentrum für sich.

Umsetzung im Jahr 2023

Um schnell starten zu können, sei es nun erforderlich, dass sich ein Planungsbüro mit den Entwürfen beschäftigt. Realistisch umgesetzt werden könne der Skatepark dann im Jahr 2023.

„Positiv stehen auch der Sport- und Turnverein Barßel, der Harkebrügger Sportverein und der Sportverein Elisabethfehn dem Projekt gegenüber“, betonte Initiator Michael Bohnen. Doch die 3 Vereine sehen sich derzeit nicht in der Lage, selbst den Skatepark umzusetzen. Auch das war von der Verwaltung ins Spiel gebracht worden.

Laut CDU-Fraktionsvorsitzenden Hans Eveslage sei der Standort gut gewählt. Es mache zudem Sinn, dass die Gemeinde den Skatepark umsetze. Seine Fraktion hatte den Antrag zur Standortsuche gestellt. Ähnliche Zustimmung gab es auch von der SPD: „Wir freuen uns auf die Umsetzung. Da die Sportvereine es nicht können, ist die Gemeinde gefragt“, meinte die Chefin der SPD-Fraktion Ursula Nüdling. Annegret Meyer von der Bürgerfraktion meinte: „Der Zustand am geplanten Standort sieht derzeit katastrophal aus. Alles hinter Bäumen versteckt. Ich halte den Standort so nicht für geeignet.“ In Harkebrügge wäre der Skatepark auch in der Nähe des Waldstadions gut platziert. Dazu erklärte Bürgermeister Anhuth, dass es dort keine gemeindeeigenen Flächen gebe.

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