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Silke Hanneken übernimmt den Vorsitz beim SV Thüle

Führungswechsel beim Sportverein: Der Amtsinhaber Johannes Preuth kandidierte nicht wieder als Vorsitzender. Indes ist soll das neue "Soccerfeld" im November eröffnet werden.

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Die neue Vorstandsriege des SV Thüle: Max Georg Wilken, Tobias Latta, Andrea Hagen, Frank Norrenbrock, Marion Böckmann, Silke Hanneken, Tobias Macke, Frank Thoben, Benedikt Brünen und Rafael Opilski (von links). Foto: C. Passmann

Die neue Vorstandsriege des SV Thüle: Max Georg Wilken, Tobias Latta, Andrea Hagen, Frank Norrenbrock, Marion Böckmann, Silke Hanneken, Tobias Macke, Frank Thoben, Benedikt Brünen und Rafael Opilski (von links). Foto: C. Passmann

Führungswechsel an der Spitze beim SV Thüle: Mit Silke Hanneken ist erstmals in der fast 75-jährigen Geschichte eine Frau Vorsitzende des Clubs. Hanneken, die auch stellvertretende Kreisvorsitzende des Niedersächsischen Fußballverbandes (NFV) ist, übernahm auf der Mitgliederversammlung am vergangenen Freitag im Saal Sieger das Amt von Johannes Preuth, der nicht wieder kandidierte.

Bereits im Vorjahr hatte Preuth seinen Rückzug angekündigt. Das Urgestein des SV Thüle war 22 Jahre lang im Vorstand tätig und unterstützte den Verein 36 Jahre lang in ehrenamtlicher Tätigkeit. Dafür gab es von den Mitgliedern stehende Ovationen und von den Vorstandskollegen einen neuen Grill sowie die Thüler Uhr. Lang anhaltenden Beifall bekam auch Dieter Ziemba. Seinen Rückzug als zweiter Vorsitzender hatte der Berufssoldat ebenfalls im Vorjahr angekündigt. In seine Fußstapfen tritt Max Wilken.

Die Vorstandsriege komplettiert als dritter Vorsitzender Frank Thoben, Schriftführer Tobias Macke, Kassenwart Andre Hagen, Stellvertreterin Marion Böckmann, Fußballobmann Rafael Opilski, Jugendobmann Patrick Focke, Stellvertreter Frank Norrenbrock, Schiedsrichterobmann Benedikt Brünen sowie die Beisitzer Stefan Bünnemeyer und Tobias Latta. Obwohl der Verein sportlich als auch finanziell auf gesunden Füßen stehen, müssen seine über 300 Mitglieder ab 2023 tiefer in die Geldbörse greifen. "Bisher ist der Beitrag seit Jahren konstant. Die letzte Erhöhung war 2006. Aber wir kommen nicht darum herum, den Vereinsbeitrag anzuheben2, erklärte der zweite Vorsitzende Max Wilken die Situation. In allen Bereichen gebe es Kostensteigerungen und die müsse man auffangen. Zudem ständen mit der Erneuerung der Flutlichtanlage und der Sanierung der Umkleidekabinen zwei große Projekte auf der Agenda.

Das "Soccerfeld" ist mittlerweile fast fertiggestellt

Von den einzelnen sportlichen Aktivitäten berichteten die Abteilungsleiter. Allerdings fielen diese nur kurz aus, denn wegen Corona kam auch beim SV Thüle das Vereinsleben so gut wie zum Erliegen. Davon betroffen waren unter anderem auch der Sportlerball und das Jugendzeltlager.

Fast fertiggestellt ist das "Soccerfeld" zur Größe von 23 mal 15 Metern. "Etwa Mitte November könnte es losgehen", sagte Gerd Tholen. Der Sportlerball soll am 20. November im Saal Sieger wieder gefeiert werden.

Über die Anlegung von drei Kunstrasenplätzen auf dem Gebiet der Stadtgemeinde Friesoythe berichteten Fußballobmann Rafael Opilski und der scheidende zweite Vorsitzende Dieter Ziemba. "Es gab gute und fruchtbare Gespräche und Verhandlungen mit der Stadt und acht Sportvereinen im Stadtgebiet, die sich für Kunstrasenplätze ausgesprochen haben. Ein Platz wird bei der Realschule in Friesoythe angelegt. Die beiden weiteren Plätze sollen im Nord/Süd-Gefälle entstehen."

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