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Siedlungsstraßen bekommen eine Asphaltdecke

Nach anfänglichen Schwierigkeiten hat sich das Neubaugebiet in Peheim schnell gefüllt. Nun geht es um den Endausbau. Für das Gebiet ist das aber noch nicht das Ende.

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Asphalt für die Siedlungsstraßen: Bürgermeister Witali Bastian (von links), CDU-Ratsherr Hubert Thien, Clemens Westendorf und Hans Mählmann  (beide vom Heimatverein Peheim) und Andrea Preit vom Bauamt der Gemeinde informierten über den Endausbau. Foto: Schrimper

Asphalt für die Siedlungsstraßen: Bürgermeister Witali Bastian (von links), CDU-Ratsherr Hubert Thien, Clemens Westendorf und Hans Mählmann  (beide vom Heimatverein Peheim) und Andrea Preit vom Bauamt der Gemeinde informierten über den Endausbau. Foto: Schrimper

Im Peheimer Neubaugebiet können die Anwohner nun auf Asphalt zu ihrer Immobilie gelangen. Rund 6 Jahre nachdem mit der Erschließung der Grundstücke begonnen worden war, soll in dieser Woche der Endausbau der Siedlungsstraßen Kolpingstraße und Dietrich-Bonhoeffer-Straße abgeschlossen werden. Bürgermeister Witali Bastian (parteilos) drückte bei einem Pressegespräch seine Freude über den Abschluss dieses Projekts aus. Mit 360.000 Euro schlägt die Maßnahme zu Buche.

Die Entwicklung des Peheimer Neubaugebiets hatte eigentlich als Sorgenkind begonnen. Wie der Verwaltungschef rekapitulierte, sollte das Areal 2015 zunächst privatwirtschaftlich durch einen Investor erschlossen und vermarktet werden. Doch das lief nur schleppend. "Im Kindergarten und in der Schule wurde es immer leerer", erinnerte das CDU-Ratsmitglied Hubert Thien an die damalige Situation, die beide Einrichtungen in ihrer Existenz bedroht habe.

Die Lösung: Die Gemeinde sprang ein und übernahm Erschließung und Vermarktung. "Innerhalb kürzester Zeit ist das Baugebiet voll geworden", so Bastian. Die Gemeinde Molbergen hatte Anreize geschaffen, die es attraktiv machten, sich in Peheim den Traum vom Eigenheim zu erfüllen. Pro Kind bekamen bauwillige Familien eine Prämie von 4.000 Euro und konnten von vergünstigten Grundstückspreisen profitieren. 43 Bauplätze wurden so innerhalb kurzer Zeit vermarktet.

18 weitere Bauplätze sind geplant

Für Clemens Westendorf, Vorsitzender des Peheimer Heimatvereins, ist das Neubaugebiet "die beste Entscheidung" für den Ort gewesen. "Wir liefen Gefahr, die Schule und den Kindergarten zu verlieren", ergänzt Hans Mählmann, Schriftführer des Heimatvereins. Nun seien beide Einrichtungen schon übervoll.

Die Geschichte des Neubaugebiets ist mit dem Endausbau noch nicht abgeschlossen, denn es soll im kommenden Jahr in westlicher Richtung erweitert werden. Wie Witali Bastian sagte, sollen etwa 18 weitere Bauplätze entstehen. "Dafür sind wir gerade noch in der Planung, im nächsten Jahr soll es losgehen." Der Verwaltung liegen dazu bereits einige Anfragen von Interessenten vor.

Hubert Thien zufolge sei allerdings die seinerzeit gezahlte Förderung an bauwillige Familien "nicht mehr vertretbar". "Es wachsen viele junge Leute im Ort auf, die großes Interesse daran haben, in Peheim zu bleiben."

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